Cyber Defence MĂŒnzen

Cyber Defence MĂŒnze

Eine SiegermĂŒnze fĂŒr die ersten drei PlĂ€tze

Ein Trend, den es in der IT-Sicherheitswelt schon seit einiger Zeit gibt: Capture the Flag (Fahnenraub). Eine spannende Herausforderung fĂŒr die Mitarbeiter der Branche. Thomas Bode arbeitet in einem Unternehmen, das in diesem Jahr zum ersten Mal eine eigene Veranstaltung organisiert hat. Und natĂŒrlich gibt es einen Preis zu gewinnen…


Was ist „Capture the Flag“ ĂŒberhaupt?


Am Ende von IT-Schulungen finden regelmĂ€ĂŸig Capture the Flag-Events statt. “Wir haben diese Art von Veranstaltung somit auch fĂŒr uns ĂŒbernommen”, erklĂ€rt Thomas Bode. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, bei dem die Teilnehmer Aufgaben in verschiedenen Bereichen der IT-Sicherheit lösen mĂŒssen. AusgewĂ€hlte SECUINFRA-Mitarbeiter organisierten die Veranstaltung fĂŒr ihre Kollegen. Die Aufgaben wie Hash-Cracking, digitaler Forensik, Hacking und Open-Source-Intelligence (OSINT) stellten selbst fĂŒr erfahrene Cyber-Defense-Experten eine Herausforderung dar. Jeder Mitarbeiter konnte teilnehmen und die Chance auf eine tolle selbstgestaltete MĂŒnze wahren. Das Spiel hat sein Ziel erreicht: Die Teilnehmer waren extrem begeistert. Wir wollen diese Veranstaltung zweimal im Jahr organisieren. FĂŒr uns war es das erste eigene Event dieser Art. Ein Capture the Flag Event kann als Spiel allein durchgefĂŒhrt werden, oder aber die Aufgaben werden in Gruppen gelöst. Insgesamt hatten unsere Kollegen zwei Wochen Zeit so viele Aufgaben wie möglich zu lösen.


Wer nimmt an diesen Events teil?


Wir sind 45 Mitarbeiter, davon aktuell 32 Cyber Defense Consultants. Aufgrund der Corona bedingten Situation, in der alle im Homeoffice arbeiten, stellte dieses Online-Event eine gelungene Abwechslung dar. Es ist großartig, dass Sie auf diese Weise noch etwas gemeinsam unternehmen können. Auch ich aus dem Marketing hab an diesem Event teilgenommen. Bei vielen Aufgaben fehlt mir das tiefgrĂŒndige technische VerstĂ€ndnis, aber immerhin konnte einige Punkte ergattern und es hat Spaß gemacht, daran teilzunehmen. Im Herbst werden wir unser zweites Event durchfĂŒhren und natĂŒrlich gibt es wieder unsere selbst gestalteten MĂŒnzen zu gewinnen.


Warum eine SiegermĂŒnze als Preis?

Cyber Defence MĂŒnzen


TatsĂ€chlich liegen die BĂŒroÂŽs von derTaler.de und SECUINFRA in Berlin nur knapp 5 Gehminuten auseinander. Daher war auch ein persönlicher Besuch Anfang 2020 die Grundlage fĂŒr die Zusammenarbeit. Hier begann das GesprĂ€ch unsere erste eigene MĂŒnze in den Varianten Gold, Silber, Kupfer. Eine SiegermĂŒnze ist ein besonderes Geschenk und fĂŒr eigene Firmenevents auch eine große Ehre.Wir wollten nicht irgendeinen Preis vergeben, sondern etwas hochwertiges und firmenbezogenes als Preis nutzen. So entstand die Idee zur SiegermĂŒnze.


Wie ist das Layout von der SiegermĂŒnze entstanden?


Dieses Jahr haben wir sechs selbst hergestellte MĂŒnzen bestellt, also genug fĂŒr beide Veranstaltungen. Am Anfang hatten wir keine klare Vorstellung davon, in welche Richtung wir mit dem Design gehen wollten. Im Austausch mit derTaler gab es viele Ideen und VorschlĂ€ge zur Gestaltung, so kamen wir schrittweise zum aktuellen Design unserer individuell gestalteten MĂŒnzen.

Unsere MĂŒnzen werden wir auch fĂŒr die kommenden Jahre im Austausch mit dem derTaler-Team erarbeiten, dann aber immer mit verĂ€ndertem Logos und Jahreszahlen.


Wurde dein Interesse geweckt?


Kontaktiere uns gerne ĂŒber diesen Link:
https://www.dertaler.de/kontaktformular/

MĂŒnze als Symbol fĂŒr Rehabilitation

RehabilitationsmĂŒnze

„Ich habe es geschafft“ – Eine SilbermĂŒnze erinnert an einen Neubeginn

In der Suchtfachklinik „Haus Niedersachsen“ erhalten Rehabilitanden nach erfolgreich absolvierter Therapie eine MĂŒnze. FĂŒr viele ist sie Anker, Siegel und TrophĂ€e zugleich

Zwischen Wolfsburg und LĂŒneburg liegt Dedelstorf, eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Viel Ablenkung gibt es hier nicht. Und das ist auch gut so. Denn die Menschen, die sich in der hiesigen „Fachklinik Oerrel“ der Haus Niedersachsen gGmbH aufhalten, um mittels Therapie von ihrer Alkohol- und Medikamentensucht loszukommen, sollen sich voll und ganz diesem schwierigen Prozess widmen können.


Die Fachklinik steht seit 48 Jahren fĂŒr kompetente Hilfe auf höchstem Niveau im Umgang mit Alkohol- und MedikamentenabhĂ€ngigkeit. In den drei Einrichtungen des Unternehmens finden Hilfesuchende Informationen und UnterstĂŒtzung auf ihrem Weg in die zufriedene Abstinenz, HintergrĂŒnde ĂŒber die Suchterkrankung und Impulse fĂŒr die ersten Schritte nach der Suchtrehabilitation. In der Klinik bleiben sie in der Regel 13 Wochen. Es gibt 66 Therapie-PlĂ€tze; pro Jahr halten sich etwa 250 Personen in der Klinik auf.


Matthias Hierzer leitet das „Haus Niedersachsen“ als GeschĂ€ftsfĂŒhrer seit fĂŒnf Jahren. Er schafft die Rahmenbedingungen fĂŒr die Arbeit der Therapeuten. 2019 ĂŒbernahm er zusammen mit dem Manager der Klinik das Unternehmen zusĂ€tzlich als Inhaber, weil „mir die Arbeit unfassbar wichtig ist“, wie er sagt.


Aufbruchsstimmung verstetigen


Das nimmt man ihm sofort ab. Denn Matthias Hierzer ist mittendrin – er arbeitet eng mit den Mitarbeitern und sucht das GesprĂ€ch mit den Rehabilitanden. Es sei besonders „die große Klarheit im persönlichen Umgang der Menschen miteinander, die mit AbhĂ€ngigkeitserkrankungen zu tun haben“, die ihn immer wieder beeindrucke, sagt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer. „Ich mag Neubeginn, VerĂ€nderung – das ist das, was mich antreibt; genau das erlebt man bei den Rehabilitanden ganz stark.“


Als Matthias Hierzer im Juni 2016 seine TĂ€tigkeit aufnahm, wurde kurz darauf im August das erste Wiedersehensfest gefeiert. Die Rehabilitanden kannte der damals frischgebackene GeschĂ€ftsfĂŒhrer noch nicht. Im GesprĂ€ch mit ihnen ĂŒber ihre Lebensgeschichten, ihre Motivation, ihre Aufbruchsstimmung bahnte sich schon damals die Idee an, die Erfolge auch zu verstetigen – mit einer ganz besonderen MĂŒnze.


Bis dahin waren es Medaillen, die bei den Sommerfesten ĂŒbergeben worden waren – so etwa fĂŒr Bronze-, Silber- oder Gold-Abstinenz. „Doch wie können wir dem Gedanken, dass jeder einzelne Tag Abstinenz seine Herausforderungen hat, gerecht werden?“ Denn abstinent zu bleiben, sei ein Kampf, mitunter an jedem einzelnen Tag. Diese Erkenntnis ergab sich fĂŒr Matthias Hierzer aus GesprĂ€chen mit Therapeuten.


Das fĂ€ngt schon bei der Ankunft im „Haus Niedersachsen“ an. LĂ€ngst nicht alle Rehabilitanden sind voll und ganz ĂŒberzeugt von ihrer Entscheidung oder beginnen gar mit hoher Motivation die Therapie. Ein großer Bestandteil der Therapie ist daher die Arbeit an der aktuellen – und vor allem an der langfristigen – Motivation, die Abstinenz dann auch wirklich durchzuhalten.


MĂŒnze statt Medaille: Zufriedene Abstinenz emotional greifbar machen


„Es gibt den Begriff der ‚zufriedenen Abstinenz‘, er steckt auch im Motto unseres Hauses, in dem es heißt ‘zufrieden Mensch sein‘“, erklĂ€rt Matthias Hierzer. Es besage: „Ich kann abstinent leben, aber gleichwohl damit total unzufrieden sein; ich halte das trotzdem durch, aber eigentlich wĂŒrde ich gerne zu den Suchtmitteln greifen. Es kann fĂŒr einen AbhĂ€ngigkeitskranken jeden Tag ein Kampf sein, keinen Alkohol zu trinken, keine Tabletten zu nehmen.“


Irgendwann, zum Teil erst nach mehreren Jahren, komme man dahin zu sagen: „Jetzt bin ich zufrieden mit dem, was ich erreicht habe und kann es nicht nur kognitiv schĂ€tzen, sondern es dringt auch auf die Emotionsebene.“ Deswegen fand er es „schrĂ€g“, Leuten zu gratulieren, die es 20 oder 30 Jahre geschafft haben.


Denn eine Bewertung empfand er unpassend, sagt Matthias Hierzer. Das sei fĂŒr ihn der entscheidende Aspekt gewesen: zu schauen, was können wir „haptisch tun, um die kognitiv-sinnvolle Entscheidung auch emotional greifbar zu machen“.


Die individuelle MĂŒnze als positiver VerstĂ€rker


Warum also nicht eine MĂŒnze kreieren – eine JahresmĂŒnze – die man sammeln kann? Bei der man durch die Menge der MĂŒnzen das GefĂŒhl bekommt: Es hat schon so viele Jahre geklappt. „Weil es natĂŒrlich trotzdem auch ein Erfolg ist, aber wir bewerten nicht bei der Ausgabe der MĂŒnze, ob es das erste oder zehnte Jahr ist“, sagt Hierzer. Inzwischen werden MĂŒnzen nicht mehr auf dem Sommerfest ausgegeben. Nunmehr darf jeder Rehabilitand, der das „Haus Niedersachsen“ mit erfolgreicher Therapie verlĂ€sst, eine MĂŒnze mit nach Hause nehmen.


Der MĂŒnze kommt in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung zu. Weil sie so etwas wie ein „positiver VerstĂ€rker“ ist, so die Erfahrung der Therapeuten. Gerade in Krisenmomenten, in denen das Aufrechterhalten der Abstinenz schwerfĂ€llt, kann die MĂŒnze ein rettender Anker sein.


Das Feedback gibt Matthias Hierzer recht. Manche Rehabilitanden stecken die MĂŒnze in die Tasche und tragen sie den ganzen Tag bei sich – sie gibt ihnen das GefĂŒhl der Sicherheit und erinnert sie an das Erreichte. Andere, die wĂ€hrend der Therapie mitbekommen, wie Rehabilitanden eine MĂŒnze erhalten, beginnen Specksteine dafĂŒr zu schleifen, in die sie die MĂŒnze spĂ€ter stellen können: als TrophĂ€e, wenn sie an der Reihe sind.


Die MĂŒnze hat hohen Symbolwert: Sie ist eine positive BestĂ€tigung fĂŒr die Entscheidung, sein Leben anders zu gestalten und anders in die Hand zu nehmen. Die MĂŒnze macht diesen Schritt plastisch und greifbar. „Die MĂŒnze Ă€ndert nichts an der persönlichen Entscheidung“, stellt Matthias Hierzer klar. „Kein Mensch ist abstinent, weil er die MĂŒnze hat.“


Die MĂŒnze sei vielmehr eine RĂŒckerinnerung an die GrĂŒnde, warum er oder sie sich damals entschieden hat, abstinent zu sein. „Das ist wie mit Urlaubsfotos. Warum machen wir die? Wir wollen uns daran erinnern, an das GefĂŒhl, an die Situation. Das sind Erinnerungen, die wir brauchen, weil sie uns helfen, sich an das Durchlebte und GefĂŒhlte noch einmal zu erinnern“, meint der „Haus Niedersachsen“-GeschĂ€ftsfĂŒhrer.


MĂŒnze mit Sammeleffekt, Mensch im Mittelpunkt

Haus Niedersachsen MĂŒnze

Jedes Jahr gibt es im „Haus Niedersachsen“ eine neue MĂŒnze. Die GrĂ¶ĂŸe Ă€hnelt der Zwei-Euro-MĂŒnze. Die jeweilige Jahreszahl steht auf der Vorderseite, zusammen mit dem schlichten Ausspruch „Wir gratulieren“. Auf der RĂŒckseite ist das Logo der Klinik zu sehen: ein Punkt und zwei Ringe.


Sie besagen, dass hier der Mensch im Mittelpunkt steht, wĂ€hrend helfende HĂ€nde Ringe um ihn herum bilden, die versuchen, das Leben wieder zu stabilisieren. Die gewĂ€hlte Perspektive ist ganz bewusst nach oben offen – als Symbol fĂŒr eine Basis, auf der Leben positiv gestaltet werden kann.


FederfĂŒhrend im eleganten, schlichten Design war in Zusammenarbeit mit „der Taler GmbH“ das BĂŒro Friedland, eine Marketingagentur aus Hamburg. Die Kooperation sei rundum ein Gewinn, sagt Matthias Hierzer. Auch die MĂŒnze hat sich weiterentwickelt. Durch die gravierte Umrandung mit silbernen Punkten und dem mattierten Logo samt Jahreszahl wirke die SilbermĂŒnze „sehr edel“.


Von Anfang an habe es einen Sammeleffekt gegeben. Auch er selbst sammelt die MĂŒnzen seit ihrer EinfĂŒhrung 2017, gibt er zu und lacht. „Denn auch mich erinnern die MĂŒnzen daran, dass ich seit fĂŒnf tollen Jahren das Unternehmen mitgestalte, in dem wir die Menschen darin unterstĂŒtzt haben, schwere, aber gute Lebensentscheidungen zu gestalten.“


Der positive Effekt des MĂŒnzsammelns sei fĂŒr jemanden, der so schwerwiegende, richtungsweisende Lebensentscheidungen treffe, noch einmal viel bedeutungsvoller. „In der Therapie ist es ohnehin so, dass Vieles des therapeutischen Prozesses passiert, wenn die Menschen nicht mehr hier sind“, sagt Matthias Hierzer. „Wir erleben es ganz oft, dass Rehabilitanden erzĂ€hlen: ‚Ich habe ĂŒberhaupt nicht verstanden, was ihr mir sagen wolltet oder konnte es nicht akzeptieren in der Zeit, als ich hier war. Aber als ich dann zu Hause war, habe ich genau verstanden, was ihr meint.“ Genau in diesem Moment – mitunter lange nach erfolgreichem Therapieende – kommt die MĂŒnze zum Einsatz. „Wir bereiten die Menschen auf eine Phase vor, in der wir dann nicht mehr da sind und sie unterstĂŒtzen können“, erklĂ€rt Matthias Hierzer.


„Wo ist die MĂŒnze?“


Die Symbolik der MĂŒnze helfe immer wieder, sich an Therapieinhalte zu erinnern wie auch an die Menschen und das Zutrauen. Dieses Feedback höre er auch immer wieder von den Therapeuten. Aus deren Sicht ist die MĂŒnze fĂŒr die Rehabilitanden ein Zeichen fĂŒr „durchstandene Trauerphasen, erkĂ€mpfte Therapieerfolge, erarbeitete Therapieziele, tolle Erlebnisse in und mit der Gruppe, berĂŒhrende VerĂ€nderungen bezĂŒglich der Sicht auf sich selbst und die Sucht und das, was im Leben passiert ist“. Insofern sei die MĂŒnze auch „eine Art Siegel“ im Sinne von: „Du hast es wirklich geschafft, und damit hast du dir die MĂŒnze auch wirklich verdient.“


Jemand, der seine Therapie abbricht, erhĂ€lt ganz bewusst keine MĂŒnze. Wer vorzeitig das Handtuch wirft, muss wiederkommen. Denn: Die MĂŒnze soll einen Wert haben, nicht „verramscht“ werden, sodass sie die Bedeutung, die sie innehat, auch entfalten kann.


Anfangs sei er etwas skeptisch gewesen, erzĂ€hlt Matthias Hierzer. Haben alle wirklich verstanden, wie viel Emotion an das MĂŒnz-Konzept geknĂŒpft ist? Welche Rolle die MĂŒnze spielt, hat er dann aber sehr schnell gemerkt, als 2018 die zweite MĂŒnze nicht rechtzeitig bestellt worden war. Die Therapeuten bestĂŒrmten ihn: „Wo ist die MĂŒnze? Ich brauche die MĂŒnze, die Rehabilitanden fragen schon danach. Ich kann sie nicht gehen lassen ohne MĂŒnze.“


„Dieser Transfer in die Gruppe hat super geklappt, das hĂ€tte ich nicht gedacht“, sagt er rĂŒckblickend. Auf dem jĂ€hrlichen Wiedersehensfest kann man die MĂŒnze nachtrĂ€glich erwerben – dann allerdings zum Selbstkostenpreis. Da merke man auch, dass „Rehabilitanden, die da waren, bevor wir die MĂŒnze hatten, sagen: ‚Ich will so eine MĂŒnze haben, auch ich will die BestĂ€tigung, dass ich es ein zweites, drittes, viertes, fĂŒnftes Jahr geschafft habe.‘“ Denn fĂŒr alle verkörpert die MĂŒnze ein ganzes BĂŒndel an lebensverĂ€ndernden Wendungen: Neubeginn, die Umsetzung wichtiger Lebensentscheidungen und das Bewusstsein, „einen Sieg errungen“ zu haben.

MĂŒnze fĂŒr die Sicherheitsabteilung von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt MĂŒnze

„Und dann zaubere ich die MĂŒnze aus der Tasche“

Oliver Lerch, Veranstaltungsleiter und Sicherheitsbeauftragter bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG ĂŒber persönliche Erinnerungen, Ehrungen verdienstvoller Mitarbeiter und MĂŒnzaustausch mit dem Secret Service

Herr Lerch, Sie sind Veranstaltungsleiter und Sicherheitsbeauftragter bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Wie setzt sich Ihre Abteilung zusammen?


Der Bereich Sicherheit hat zehn Leute im Team. Die Mitarbeiter sind professionelle KrĂ€fte und sind in der Leitstelle und als operative KrĂ€fte eingesetzt. DarĂŒber hinaus kann die Unternehmenssicherheit auch auf Volljuristen zur gesamten Vorgangssachbearbeitung zurĂŒckgreifen.  Diese EinsatzkrĂ€fte sollen nicht mitfiebern, sondern die Sicherheit gewĂ€hrleisten. Beifall zu klatschen, ĂŒberlassen wir anderen; wir sind auch fĂŒr die Momente da, in denen es weniger schön wird. Da haben wir in der Regel die höchsten Belastungsquoten. Denn natĂŒrlich sind wir auch in brenzligen Situationen im Einsatz. Bei AuswĂ€rtsspielen decken wir zudem den gesamten Personenschutz ab.


Team und Kollegen wĂŒrdigen Sie entsprechend ausdrucksstark in Form einer MĂŒnze. Wieso ist gerade die MĂŒnze eine besonders aussagekrĂ€ftige Form der Anerkennung dieser vielfĂ€ltigen Aufgaben?


Nun, die MĂŒnze wird nicht inflationĂ€r ĂŒbergeben, sondern in den klassischen Bereichen der Sicherheit kursiert. Das ist eine ganz spezielle MĂŒnze, die die Sicherheitsabteilung von Eintracht Frankfurt reprĂ€sentiert. Wenn man international spielt, ist es zudem nicht unĂŒblich, den Kollegen ein PrĂ€sent mitzubringen. Damit wĂŒrdigen wir dann besondere freundschaftliche Beziehungen. Etwas ganz Besonderes also fĂŒr besondere Kooperationspartner.


Wer wird mit der MĂŒnze geehrt?


Die MĂŒnze ist gedacht fĂŒr einen erlesenen Kreis von SicherheitstrĂ€gern: Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Sicherheitskollegen an anderen Standorten. Da wird etwa der PolizeifĂŒhrer hierzulande geehrt oder in Italien der Einsatzleiter aus Rom, als wir gegen Lazio gespielt haben. Auch der Sicherheitschef von Benfica Lissabon hat eine MĂŒnze bekommen. Das ist dann eine Anerkennung deren Arbeit. Und hoffentlich darĂŒber hinaus eine schöne Erinnerung.


Also nur ein ausgewĂ€hlter Kreis an Mitarbeitern und Partnern erhĂ€lt die MĂŒnze.


Genau. Die MĂŒnze bekommen in der Regel weder Marketingchefs noch PrĂ€sidenten, sondern eben nur Kollegen aus der gleichen Branche. Es sei denn, jemand aus einer anderen Abteilung hat in einer bestimmten Aktion irgendetwas mit uns als Sicherheit zu tun.  


Die MĂŒnze haben Sie selbst kreiert. Was sollte unbedingt darauf abgebildet sein?

Eintracht Frankfurt Fussball AG MĂŒnze


Ich habe den Grundentwurf vorgegeben. Auf der einen Seite ist unser Eintracht-Emblem. Auf der anderen Seite stehen „Protective Department“ und das Symbol des Adlers, der Blitze auf das Stadion schleudert. Wir haben das Design bewusst international gehalten. Da war das verschenken der MĂŒnze im Ausland schon mitgedacht. Das Team von derTaler hat dann den Feinschliff gemacht.


Warum lieber eine MĂŒnze statt eines anderen Geschenks zur Erinnerung an die gemeinsame Arbeit?


Mir hatte es bis dato nicht gefallen, auf die ĂŒblichen Mitbringsel zurĂŒckzugreifen, da solche nicht wirklich persönlich sind. Bei einer MĂŒnze sieht das schon ganz anders aus. 


Inwiefern?


Wenn es um die PrĂ€senz des ganzen Unternehmens geht, haben wir natĂŒrlich andere Mittel, von Wimpeln bis Kugelschreiber. Aber wenn es um eine Beziehung geht, die Sicherheit einer fremden Polizeidienststelle oder Kollegen, die den gleichen Part wie wir im Ausland wahrnehmen, und das ist eine schöne Zusammenarbeit, dann freut man sich umso mehr ĂŒber ein schönes Andenken.


Zu welchen AnlĂ€ssen vergeben Sie die MĂŒnze?


Da ist zum einen die interne Vergabe: wenn zum Beispiel Mitarbeiter diese MĂŒnze erhalten oder andere Kollegen. So habe ich unlĂ€ngst einen Kollegen der Polizei in den Ruhestand verabschiedet – das war eine langjĂ€hrige gute Zusammenarbeit, da wird die MĂŒnze entsprechend prĂ€sentiert. Dazu muss man sagen: Der Kollege hatte nicht per se eine Bindung zum Fußballverein Eintracht Frankfurt – aber sehr wohl zu unserer Abteilung.


Das heißt, die Geehrten sind nicht zwangslĂ€ufig an den Verein Eintracht Frankfurt gebunden?


Das ist ganz unterschiedlich. Wenn man Bundesliga spielt und hier zu Hause mit den entsprechenden Dienststellen spricht – Feuerwehr oder Polizei oder andere SicherheitstrĂ€ger-, dann gibt es da schon eine große Anzahl an Menschen, die auch privat dem Verein nahestehen, die Fans sind. Der aktuelle PolizeifĂŒhrer, mit dem ich zusammenarbeite, ist zum Beispiel Bayern-Fan. Das Ă€ndert aber nichts an der Tatsache, dass man gut miteinander zusammenarbeiten kann. Und selbst wenn die Kollegen zu Hause dem Verein nahestehen, dann steht die professionelle Arbeit im Fokus, nicht die Vereinsliebe.


Und wenn Sie im Ausland arbeiten?


Wenn wir im Ausland sind – 2019 zum Beispiel war das sehr viel der Fall, als wir Europa League gespielt haben –, dann haben die Kollegen vor Ort natĂŒrlich keine Bindung zu uns. Aber es ist trotzdem eine schöne Zusammenarbeit.


Wie lÀuft die Zusammenarbeit im Ausland ab?


Das variiert. Kommt man an den einen Standort, ist es womöglich eher etwas verhalten und zĂ€h, an einem anderen Standort kann das schon wieder ganz anders sein: geprĂ€gt von hochgradig ausgeprĂ€gter Kooperation. Das ist immer etwas, was ich dann in der Jackentasche habe, wenn ich der Meinung bin, dem Kooperationspartner möchte ich etwas Gutes tun, dann zaubere ich die MĂŒnze aus der Tasche.


Wie kommt die MĂŒnze bei den internationalen Kollegen an?


Die Reaktionen sind natĂŒrlich toll. Die Beschenkten freuen sich sehr. In Nikosia auf Zypern zum Beispiel haben die beschenkten Polizeibeamten der fĂŒr uns zustĂ€ndigen Anti-Terror Einheit aus Freude ihre Patches an unsere Mitarbeiter ĂŒbergeben. So etwas kommt nur sehr selten vor.


Welche Begegnung ist Ihnen da besonders in Erinnerung geblieben in Zusammenhang mit der MĂŒnz-Übergabe?


Wir haben anlĂ€sslich der Frauen-WM 2011 MĂŒnzen mit dem Secret Service ausgetauscht. Wir waren im Einsatz, sie waren im Einsatz, das war schon sehr spannend mit den amerikanischen Kollegen. Interessanterweise hatten die auch eine MĂŒnze dabei! Das waren die Einzigen, die ebenfalls eine MĂŒnze hatten. Da gab es dann einen MĂŒnzaustausch.


In den USA sind Coins fĂŒr Spezialeinheiten durchaus gang und gĂ€be.


Das ist hierzulande zwar nicht so stark verbreitet wie etwa in den USA. Aber wie man auf der Webseite von derTaler sehen kann, ist diese Coin-Kultur auch hier im Kommen – wenngleich in den USA das natĂŒrlich ganz andere Dimensionen sind. Das New Yorker SWAT-Team etwa (Special Weapons And Tactics), eine Spezialeinheit, hat seine eigenen MĂŒnzen – wie auch jede andere amerikanische militĂ€rische Spezialeinheit. Sie spiegeln den Stolz der Einheiten wider. Da freuen wir uns, dass wir mit unserer ebenfalls sehr speziellen und auf uns zugeschnittenen MĂŒnze mithalten können! Und gewissermaßen sind wir, was die privaten Spezialeinheiten in Deutschland angeht, auch Vorreiter.

Aus einem Challenge Coin entsteht etwas GrĂ¶ĂŸeres

Challenge Coin FeuerKrebs

Eine individuell geprÀgter Coin als Zeichen der Anerkennung

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Anerkennung fĂŒr an Krebs erkrankte Feuerwehrleute! Obwohl diese Krankheit bei FeuerwehreinsatzkrĂ€ften viel zu hĂ€ufig vorkommt.


Marcus BĂ€tge, seit ĂŒber 30 Jahren Feuerwehrmann, beschloss, das Problem selbst in die Hand zu nehmen und grĂŒndete FeuerKrebsÂź.  Nach GrĂŒndung der gemeinnĂŒtzigen Gesellschaft kam er auf die Idee, einen individuellen Coin prĂ€gen zu lassen. Damit wird versucht den Feuerwehrleuten bewusst zu machen, wie gefĂ€hrlich ihre TĂ€tigkeit fĂŒr die Gesundheit sein kann, wenn man nicht die richtige AusrĂŒstung benutzt. „Die Regierung ĂŒbernimmt dafĂŒr keine Verantwortung, also ergreifen wir die Initiative!„, sagt Marcus BĂ€tge.


Der Coin wird nicht nur als Challenge Coin, sondern auch als Geschenk und Zeichen der Anerkennung und des Dankes genutzt.


Die Organisation möchte den Menschen, die sie unterstĂŒtzen und fĂŒr die Sache kĂ€mpfen, danken und etwas zurĂŒck geben. Wer sich in besonderem Maße engagiert oder Geld spendet, erhĂ€lt einen individuell gestalteten Coin als Dankeschön. „Wir haben diese MĂŒnze eigentlich prĂ€gen lassen, weil uns die Idee eines Coin Checks so gut gefallen hat„, erzĂ€hlt Herr BĂ€tge. „Leider kann der Coin-Check zur Zeit auf Veranstaltungen nicht durchgefĂŒhrt werden, so wie es die ursprĂŒngliche Idee war“. Die individuell geprĂ€gten Coins werden nun auch an Menschen verschenkt, die spenden oder etwas Gutes fĂŒr die Organisation tun. Es ist eine schöne Erinnerung und ein Symbol der Anerkennung diese Coins zu verschenken. „In Zukunft wollen wir diese individuell geprĂ€gten Coins auch ĂŒber unseren Fan-Artikel-Shop anbieten„, gab Herr BĂ€tge an.


Der individuell geprĂ€gte Coin sorgt auch internationalen fĂŒr Bekanntheit.


Ende August 2014 fand in Bergen (Norwegen) ein Kongress mit dem Titel „3rd global seminar on occupational cancer among firefighters“ statt, an dem Herr BĂ€tge teilnahm. 130 Feuerwehrleute aus der ganzen Welt teilten ihre Erfahrungen ĂŒber das erhöhte Krebsrisiko bei Feuerwehrleuten. Auch fĂŒr solche AnlĂ€sse hat er nun einen Coin: So können sich unsere Mitstreiter auch international an uns erinnern. Er hat ein paar Feuerwehr Coins in der Tasche und wenn die Zeit reif ist, ĂŒbergibt er einen, so wie eine Visitenkarte. 


Der Challenge Coin entstand in Kooperation zwischen DerTaler und Marcus BĂ€tgesÂŽ Frau

Challenge Coin


Das Logo wurde von seiner Frau entwickelt, die Grafikdesignerin ist. Auf dem Challenge Coin sind FeuerwehrschlĂ€uche in Form einer Schleife zu sehen. Die Schleife soll die SolidaritĂ€t mit den an Krebs erkrankten Feuerwehrleuten ausdrĂŒcken. Die Designdetails wurden zusammen mit der Grafikabteilung von DerTaler finalisiert. ‘’Wir sind sehr zufrieden mit dem Design des Coins. Kleine von uns gewĂŒnschte Änderungen, wurden sofort umgesetzt“, schwĂ€rmt Herr BĂ€tge.


Hoffentlich gibt es nach der Pandemie wieder einen Coin Check. Bis dahin wird der Challenge Coin anders eingesetzt. FeuerKrebsÂź bekommt durch den Verkauf der MĂŒnzen die gewĂŒnschte Aufmerksamkeit und erhofft sich mehr und mehr Aufmerksamkeit und Bekanntheit in den kommenden Jahren.

Mehr Informationen finden Sie unter folgenden Links:


https://de-de.facebook.com/pages/category/Charity-Organization/Feuerkrebs-Fire-Cancer-445578305590108/

https://feuerkrebs.de/

MĂŒnze als Mitarbeitergeschenk

GiaPizza MĂŒnzen

MĂŒnze, Mehl und Mitarbeiter: QualitĂ€t braucht Zeit

In der Berliner Pizza-Manufaktur GiaPizza werden fĂŒr die Original-Steinofenprodukte nur beste Zutaten verwendet, traditionelles Handwerk und viel Liebe. Seine langjĂ€hrigen Mitarbeiter ehrt das Familienunternehmen mit einer individuellen MĂŒnze 

MĂŒnzĂŒbergabe


Sich mit der Firma „GiaPizza“ zu identifizieren, fĂ€llt deren Mitarbeitern leicht. Denn hier herrscht eine wertschĂ€tzende und familiĂ€re AtmosphĂ€re. „Wir achten sehr auf QualitĂ€t und wollen gute Produkte herstellen, es steckt viel Aufwand in der Arbeit. Das ist dann auch eine WertschĂ€tzung, die man der Arbeit geben muss“, erklĂ€rt Firmenchef Vincent Giannini.WertschĂ€tzung ist bei GiaPizza das SchlĂŒsselwort. Mehr als das: Es ist eine Haltung, die die Familie Giannini lebt.


Wer hier arbeitet, in dem Familienbetrieb in Berlin-Reinickendorf, gehört dazu. Denn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen die gleiche Liebe, den gleichen Enthusiasmus, den gleichen Anspruch an die aufwendige Verarbeitung der Produkte mit wie die Firmeninhaber selbst. Denn bei GiaPizza wird alles per Hand zubereitet. Da kommt es auf das QualitĂ€tsbewusstsein der Mitarbeiter an. Sie mĂŒssen wissen, worum es geht.


„Eine GeschenkmĂŒnze ist etwas, das bleibt“


Der Anspruch war von Anfang an hoch: „Wir wollten das Image der Pizza verĂ€ndern“, sagt Vincent Giannini. DafĂŒr kommt es auf jeden Handgriff eines jeden einzelnen Mitarbeiters an. Wer zehn Jahre in dem Familienunternehmen arbeitet, bekommt eine MĂŒnze – eine Geste der WertschĂ€tzung, die viel mehr besagt als „Danke“.


„Eine MĂŒnze ist etwas von Wert, etwas, das man behĂ€lt, etwas, das bleibt.“ Auch wer bei GiaPizza anfĂ€ngt, bleibt. Lernt ein Handwerk mit Tradition, das liebevoll gepflegt wird.  

GiaPizza MĂŒnze

Die erste MĂŒnze als Mitarbeitergeschenk – in Gold, mit dem Namenszug „Gia“ in der Mitte – erhĂ€lt nun als Erster der HauptbĂ€cker der Firma. Durch die großzĂŒgige individuelle Gestaltung hat die Mitarbeiter-MĂŒnze einen direkten Bezug zur Firma. So kommt auf der MĂŒnze als Mitarbeitergeschenk nicht nur Anerkennung, sondern auch Zugehörigkeit zum Ausdruck.

Der nun geehrte VorbĂ€cker ist der Manufaktur seit Jahren eng verbunden. Er kĂŒmmert sich um die Produktion, die Organisation und ist seit zehn Jahren dabei – er kennt die Manufaktur von ihren AnfĂ€ngen im Reinickendorfer Hinterzimmer bis zu dem gewachsenen Unternehmen, das seine Produkte mittlerweile deutschlandweit vertreibt. „Er hat sehr viel Engagement mit eingebracht“, sagt Vincent Giannini. „Er ist einen weiten Weg mit uns gegangen.“


Von Nola nach Reinickendorf


Der begann ursprĂŒnglich in Nola, einem kleinen Dorf bei Neapel, und fĂŒhrte 1967 nach Berlin-Reinickendorf. Die original neapolitanische Steinofenpizza im Ristorante Giannini wurde schnell zum Geheimtipp; bei der Fußball-WM 2006 kamen auf dem Berliner Breitscheidplatz tausende Fußballfans in deren Genuss. BestĂ€rkt von diesem Zuspruch grĂŒndete die Familie ein Jahr spĂ€ter, im Sommer 2007, auf 100 Quadratmetern die Pizza-Manufaktur GiaPizza mit Angeboten fĂŒr die Gastronomie: tiefgefrorene Pizza fĂŒr Hotellerie, Events und Fußballstadien.


„Wir wollten eine qualitativ hochwertige Pizza auf den Markt bringen und damit zeigen, dass man auch unterwegs eine gute Pizza essen kann statt dieser weit verbreiteten schlechten QualitĂ€t.“ Genau die wĂŒrden viele Restaurants anbieten, meint Giannini. Dabei kennt er Pizza von Hause aus ganz anders – mit knusprigem Boden, bestens vertrĂ€glichem Teig, variantenreich. Zum GlĂŒck gehe der Trend in immer mehr Restaurants seit gut zehn Jahren in Richtung Hochwertigkeit, beobachtet Giannini. „Gerade
in Berlin erlebt die Pizza momentan einen riesigen Boom.
“


Vincent Giannini beobachtet den Markt genau. Fast jede Woche mache mittlerweile in Berlin eine Pizzeria auf, die neapolitanische Pizza anpreise – und die auch sehr gut seien.


Neben Gastronomie und Hotellerie beliefert das Familienunternehmen mittlerweile auch SupermĂ€rkte. Auch hier ist der Anspruch hoch: Eine „Original-Pizzeria-Pizza“ – wie aus dem Steinofen in Neapel – wollte das Gia-Team den Konsumenten auftischen.


Bio, Vollkorn und 15 vegane Pizzen  

GiaPizza TiefkĂŒhlpizzen


Vor 20 Jahren gab es im Supermarkt gar keine richtige Pizza, sagt Giannini. „Es gab dieses Industrieprodukt einiger großer Hersteller, das sich Pizza genannt hat, aber keine war, sondern industriell hergestelltes Lebensmittel.“ Seine Familie aber wollte eine Original-Steinofenpizza in die TiefkĂŒhltruhen bringen. Mit LangzeitgĂ€rung, die den Original-Geschmack erst ermöglicht. Denn QualitĂ€t braucht nun einmal das, was viele heute nicht haben, schon gar nicht in der industriellen Herstellung: Zeit.


„Durch die LangzeitgĂ€rung wir die Pizza viel bekömmlicher“, erklĂ€rt Giannini. Dass so viele Menschen ĂŒber Weizen-UnvertrĂ€glichkeiten klagen, habe genau damit zu tun, sagt er. „Was schwer im Magen liegt, ist dieses Industrieweißbrot – da wird der Teig viel zu schnell hergestellt.“ Zwei Stunden gehen lassen, backen, fertig. Was dabei herauskommt ist ein Produkt voller Gluten.


Anders als bei GiaPizza in Reinickendorf. Hier geht der Teig zwischen 24 und 48 Stunden. Innerhalb dieser Zeit baut sich das Gluten ab – und der Teig wird viel bekömmlicher. GiaPizzas Produkte vertragen sogar Glutenempfindliche und Weizenallergiker, sagt Giannini stolz. Außerdem werden in der Manufaktur nur beste Zutaten fĂŒr den Teig verwendet, starkes proteinhaltiges Mehl, das diese Art der Herstellung auch vertrĂ€gt. Hinzu kommen die guten Zutaten: richtige Tomatensauce, nicht etwa mit Wasser angereichertes Tomatenmark, und richtiger Mozzarella. All das sei natĂŒrlich auch teurer – aber eben auch werthaltiger.


ZusĂ€tzlich legt die Familie viel Wert auf Bio-QualitĂ€t und variantenreiche Teige. Neben der klassischen Weizenpizza bereitet das Team auch Dinkel- und Vollkornpizza zu – alles per Hand. Auch was den Belag angeht, ist GiaPizza ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, Neues auszuprobieren. Vegane Pizzen zum Beispiel. Mittlerweile hat das Familienunternehmen rund 15 vegane Pizzen im Angebot, die es unter der Eigenmarke wie auch unter Fremd-Labels in Deutschland vertreibt, darunter sowohl im konventionellen Einzelhandel wie Rewe- und Edeka-MĂ€rkten als auch in Bio-SupermĂ€rkten wie Biocompany, Alnatura und Denns. Bio-QualitĂ€t war schon immer die Grundlage bei GiaPizza – lange vor dem Entstehen großer Bio-SupermĂ€rkte. Mittlerweile erwirtschaften die BIO-zertifizierten Produkte 40 Prozent des Umsatzes.


Vincent Giannini ist immer auf dem neuesten Stand. Vegane ErnĂ€hrung sei kein Trend, ist er ĂŒberzeugt, sondern „ein Mega-Trend“. Die Nachfrage steige enorm. Er ist sicher, dass sich vegane ErnĂ€hrung fest etablieren und in Zukunft noch stĂ€rker verbreiten wird. Das Bewusstsein fĂŒr Essen habe sich einfach verĂ€ndert, auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit.


„Es fĂ€ngt bei Achtsamkeit im Umgang mit Tieren an und hört nicht bei der Produktauswahl und der Zubereitung auf“, meint Vincent Giannini. Man mĂŒsse den Produkten Zeit geben, das Handwerk pflegen, seine Mitarbeiter wertschĂ€tzen und das lieben, was man tut. Jeden Tag. 


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