Einsatztraining-Coin

Einsatztrainig-Coin

Ein selbstgestalteter Einsatztraining-Coin mit ein persönlichem Touch

Dieser Coin wurde von Polizeieinsatztrainern aus Bayern erstellt. Ihre Coin ist nicht nur für den Coin-Check gemacht, sondern auch als persönliches Geschenk.


Ein Erkennungsmerkmal für alle Teammitglieder


Wir wollten, dass jeder im Team eine solche Münze bekommt und sie bei sich führen kann. Aber auch wenn jemand in den Ruhestand geht, ist ein individueller Coin eine tolle Erinnerung.

EInsatzcoin Polizei Bayern Wandhalter


Beim Selbstverteidigungs-Training zum Beispiel ist es schwierig, einen Coin-Check coin bei sich zu tragen.Deshalb haben wir einen Wandhalter aus Holz angeschafft. Hier kann jeder vor der Trainingseinheit seinen Einsatztrainings-Coin einwerfen. Das Risiko, sich an der Münze zu verletzen oder sie zu verlieren, ist zu groß. Zu den traditionellen Coin-Check Regeln zählt, wer keinen Coin dabeihat, wenn der Coin-Check ausgerufen wird, zahlt eine Runde Getränke für die Teammitglieder.


Dieses Regelwerk ist nun auch beim Einsatztraining gang und gebe und hat die Dynamik in der Gruppe deutlich erhöht. Die Trainingskameraden setzen auf den individuellen Einsatztraining-Coin um den Focus auf die Challenge im Team zu halten und das Miteinander zu stärken.


Können die Münzen auch mit anderen Personen getauscht werden?

 
Viele Soldaten haben bereits Coin-Check Coins zum Austausch mit anderen Einheiten. Auch unser Team freut sich über jeden Austausch von Coins und die dazugehörige Geschichte.Wenn es beispielsweise Tage der offenen Tür beim Militär gibt, gehen wir gerne dorthin, um Coins zu tauschen. Dort kommt man leicht ins Gespräch mit Kameraden, entdeckt die Geschichten hinter anderen Challenge Coins und dann hofft man auf den Austausch der verschiedenen Münzen. Der Tausch von Coin-Check Coins ist in Deutschland noch nicht allzu verbreitet, aber man kann eine deutliche Entwicklung erkennen. Auch wir versuchen unsere Einsatztraining-Coins häufiger an den Mann oder die Frau zu bringen und im Gegenzug einen neuen Coin für unsere eigene Sammlung zu erhalten.


Die Geschichte hinter dem Design


Wir haben zwei verschiedene Ausführungen unserer selbstgestalteten Coins. Die Münze, die jeder immer bei sich trägt, ist aus Messing gefertigt und hat ein antikes Finish.

Einsatztrainig-Coin Polizei

Die Waffen, die man auf dem individuellen Coin-Check Coin sehen kann, sind unsere drei Dienstwaffen, die wir hauptsächlich verwenden. Wir haben im Vorfeld den Münzkonfigurator auf der Website genutzt und konnten so vieles selbst gestalten. Anschließend half uns die Designabteilung von derTaler weiter.

Auf der Unterseite des Magazins ist zusätzlich eine individuelle Nummer eingraviert für jeden Kollegen. Diese verleiht dem Coin noch einen individuelleren Touch. Und auf die Vorderseite haben wir unser Logo prägen lassen. Die Coins beginnen mit der Nummer 001 für den Vorgesetzten und verlaufen weiter chronologisch von Rang zu Rang. Die Münzen, die getauscht werden sollen, beginnen mit Nummer 100 aufsteigend. Anhand dieser Nummern können wir genau sehen, wer welche Coins getauscht hat.

Polizeicoin

Polizeicoin Berlin

Polizeicoin zum Tausch auf der Steuben Parade

Thomas Diener, Polizeibeamter, reiste mit seinen Polizeikollegen/-innen nach New York, um an der Steubenparade teilzunehmen. Jedes Jahr nehmen zahlreiche Gruppen aus Deutschland teil, insbesondere Musikvereine, Kostümgruppen, Karnevalsorganisationen und so auch die Polizei. Nach Jahren des bayerischen Akzents hat sich die Parade in den letzten Jahren vergrößert und zeigt auch zahlreiche Gruppen aus dem übrigen Bundesgebiet.


Zusammen mit Kollegen eine wunderbare Zeit erleben


Eine Reise nach New York brachte uns die Idee eines eigenen Dienststellen-Coins. Mit einer Gruppe von zwölf Polizisten/-innen gingen sie dorthin. Neun von ihnen kamen aus Berlin, zwei aus Hessen und eine aus Nordrhein-Westfalen. Dort besuchten sie die Steubenparade “Wir waren alle in Uniform und sind bei der Parade gelaufen! Es war eine wunderbare Erfahrung“ sagt Herr Diener. Die Deutsch-Amerikanische Steubenparade ist eine traditionelle Parade, die jedes Jahr am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue stattfindet. Die Parade ist eine der größten Veranstaltungen im deutsch-amerikanischen Festkalender. Deutsche Amerikaner sind in den USA übrigens immer noch die größte Immigranten Gruppe. Etwa 15 Prozent aller Amerikaner in den USA sind deutscher Abstammung oder haben deutsche Wurzeln. “Die Parade ist benannt nach Baron Friedrich Wilhelm von Steuben, einem hochdekorierten preußischen Offizier, der im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg unter dem Oberbefehl von George Washington ein Held war’’, erzählte Herr Diener. Es gibt auch viele organisierte Touren, die von Agenturen für dieses Ereignis angeboten werden, so groß ist das Interesse. Es ist eine tolle Gelegenheit, andere Polizisten zu treffen. “Zwei Leute aus der Gruppe waren schon 2 Jahre zuvor auf einer solchen Tour, damals mit anderen Kollegen. Man lernt sehr schnell neue Leute kennen und es ist interessant zu sehen, wie die amerikanischen Kollegen arbeiten. “


Auch sie wollten eine individuelle Münze zum Verschenken oder Tauschen


Die Idee, eine Münze selber zu gestalten, war entstanden, weil viele Polizeieinheiten dort eine besitzen. Sie verschenken sie an andere Truppen und erhalten im Gegenzug eine zurück. Eigentlich könnte man das eher wie das Übergeben einer Visitenkarte sehen. Jedenfalls ist es in Deutschland nicht wirklich üblich, dass die Polizei eine Münze hat, das sieht man eher bei der Bundeswehr. “Wenn sie zum Beispiel einen Einsatz hatten, lassen sie eine Münze als Erinnerung gestalten, und dann gibt es natürlich die Coin-Checks.“ Die Polizei benutzt sie nicht für Coin-Checks, hier kann man sie einfach zu Hause lassen. Und zum Glück müssen sie nicht befürchten, dass sie plötzlich jedem eine Runde Getränke ausgeben müssen. Diese eigens gestaltete Münze wird nicht nur während bzw. nach der Parade getauscht, sondern sie gehen auch während ihrer Reise zu verschiedenen Polizeidienststellen, wo es immer wunderbar ankommt, Polizeicoins zu tauschen.

Münzsammlung



“Einige von uns, so wie ich, sammeln jetzt die individuellen Polizeicoins, es ist toll, das in Amerika zu machen, weil dort viele Polizeikräfte eine haben!“ Inzwischen hat Thomas Diener schon einige Münzen gesammelt. “Im Jahr 2017 begann ich mit dem Sammeln und auf mehreren Reisen in den USA konnte ich Münzen tauschen.“Etwa 10 Stück hat er auf Reisen immer dabei. “Ich habe lieber eine Münze zu viel als zu wenig“, sagt er mit einem Lachen.


Funktionale Zusammenarbeit und ein gutes Ergebnis

Polizeicoin Berlin Gesundbrunnen

“Unser Coin wurde gemeinsam mit derTaler gestaltet“ Als die Idee da war eine eigene Münze zu entwerfen, kam Thomas Diener selbst ins Büro. Auf der Grundlage dieses Gesprächs wurden bereits mehrere Ideen entwickelt. Der Designer hatte mir Beispiele per E-Mail geschickt, zu denen ich Feedback geben konnte. Dann kam es schnell zu einem Endergebnis.

Jeder ist angenehm überrascht und begeistert, wenn er den Coin sieht und in den Händen hält. Auf die nächste Steubenparade muss man wegen Corona leider noch etwas warten, aber bis dahin können die Polizeicoins hoffentlich in Deutschland getauscht werden. Wer weiß, vielleicht wächst der Trend innerhalb der Polizei genauso schnell wie bei der Bundeswehr. Herr Diener hat auf jeden Fall immer neue Münzen dabei: ‘’Ich nehme immer 10 mit, wenn ich reise, man weiß ja nie, wem man begegnen könnte.’’




Gildetaler

Gildetaler Plön

400 Jahre Jubiläum – verbunden durch den Gildetaler

Das 400jährige Jubiläum ihrer Schützengilde feiern die Einwohner im schleswig-holsteinischen Plön mit einer vielseitigen Münze


Am Anfang war ein Vogel. Der Vogel, das ist das Symbol der Schützengilde in Plön. Und der Anfang, der liegt rund 400 Jahre zurück. So lange schon treffen sich Gildebrüder in der schleswig-holsteinischen Stadt Plön, nahe der dänischen Grenze, um gemeinsam einen Schützenkönig zu krönen, ein Fest zu feiern und einander zur Seite zu stehen. Vor allem auf diese Aspekte kommt es an: Fröhlichkeit, Schutz und Beistand – so steht es in der Satzung.


Denn bei der Gilde geht es traditionell um Solidargemeinschaft. Ob unter deutschen Herzögen oder dänischer Regentschaft – auf soziales Engagement und Miteinander legten die Gildemitglieder schon immer viel Wert.


Das ist auch heute noch so. Auch wenn sich seit 1621 vieles verändert hat, drei Dinge sind gleichgeblieben: das Motto der Schützengilde „Friede, Freude, Eintracht“, die Verbundenheit mit der Gemeinschaft und das Vogel-Maskottchen.


Der früheste Beleg für die Existenz der Gilde datiert aus dem Jahr 1621. Es ein kleiner Silberschild, den der Vogel am Königsschild der Gilde im Schnabel hält. Die Plöner Schützengilde von 1621 e.V. ist die älteste Vereinigung der Stadt, in der auch das deutsch-dänische Verhältnis immer eine Rolle spielte. So viel bewegte Geschichte auf einer Münze unterzubringen, sei gar nicht so einfach, findet Michael Kröger von der Arbeitsgruppe zum Jubiläumsjahr 2021. Dass es derTaler dennoch gelungen ist, freut ihn umso mehr.


Silbermünze im Nachlass


Krögers Idee eines Gildetalers nahm konkrete Formen an, als er im Nachlass seines Schwiegervaters eine Silbermünze fand. Denn schon einmal gab es eine Münze – zum 350jährigen Bestehen der Gilde. Vor 50 Jahren also. So hat die Münze selbst auch schon Tradition.


„Doch diese hier von derTaler, speziell für das 400-Jahre-Jubiläum kreiert, ist ein richtiger Gildetaler“, findet Michael Kröger. Und obendrein sehr vielseitig einsetzbar: zur Ehrung, zum Gedenken, zur Auszeichnung für die Gildebrüder, die sich besonders verdient gemacht haben. Und sogar als Coin-Check.


Michael Kröger ist Major der Gilde und damit Leiter des Offizierscorps. Gildemitglied ist er seit 2004. Zuvor war er bei der Bundeswehr, immer an verschiedenen Standorten. Dennoch wollte er sich in seiner Heimatstadt weiter engagieren, die Verbindung halten. Da bot sich die Gilde einfach an. Vier Termine im Jahr, vertreten sind alle irgendwie. Querbeet. Bürgermeister und Ratsherren, Handwerker, Kaufleute, Beamte, Angestellte, Arbeiter, Ärzte und Apotheker.


Die Gilde erwuchs ursprünglich aus dem Solidargedanken der Totengilden – zusammenzuhalten, um jedem Mitglied ein würdiges Begräbnis zu ermöglichen.


Heute lebt der Solidargedanke fort, wenngleich Michael Kröger eher zeitgemäße Begriffe findet, um ihn zu beschreiben. Netzwerk aufbauen zum Beispiel. Oder Generationen verbinden.


„Wir sind zwar eine sehr alte Gilde, gut 130 Gildebrüder derzeit, aber es gibt immer mehr, die ihre Söhne mitgebracht haben. Der Jüngste ist 25, der Älteste in den 80ern“, erzählt Kröger. Wie die Gilde es geschafft hat, auch für Jüngere interessant zu sein, erklärt der Gildebruder so:


„Viele junge Leute studieren woanders, wollen aber die Verbindung zu ihren Familien, Freunden und ihrer Heimatstadt aufrechterhalten. Das leben die jungen Leute auch über die Gilde mit aus – dieses Modell ist offenbar attraktiv.“ Ist erst einmal ein jüngeres Mitglied dabei, folgen andere nach. So ist die Kontinuität gesichert. 


„Gilde heutzutage bedeutet: eingebunden zu bleiben in der Gesellschaft, Anschluss zu behalten an die Gemeinschaft, und das über die Generationen hinweg. Das wird bei uns gelebt“, sagt Michael Kröger stolz.


Münze in der Tasche? Gildetaler zur Erinnerung, als Auszeichnung, zum Coin-Check


Zweck der Gilde laut Satzung ist ein anderer. Aber das sehen die Gildebrüder nicht so eng. „Mit dem herkömmlichen Schießen nach einem sächsischen Vogel ein Volksfest zu feiern, auf dem eine ungezwungene, anständige, die Kameradschaft belebende, die Eintracht fördernde Fröhlichkeit herrschen soll“, zitiert Kröger aus den Statuten, betont aber: „Gildebrüder unterstützen einander – das ist Sinn und Zweck der Gilde.“ 


Wie sieht so ein Gildejahr aus? Im Februar geht es los mit ersten Treffen, im Mai folgen Wanderungen, im Juli findet das Schützenfest statt und am ersten Novemberwochenende ein Ball.


Bei allem kommt auch die Jubiläumsmünze zum Einsatz. Neben anderen Merchandise-Produkten wie Biergläsern, Bechern, Regenschirmen und Socken ragt der Gildetaler heraus. So ist es auch gewollt. Schließlich soll er etwas „Integratives“ darstellen.


Plön Gildetaler

Besonders gelungen findet der Gilden-Major, dass alle Münzen personalisiert sind. Auf der Rückseite ist ein Gravurfeld zu sehen, in dem neben dem jeweiligen Namen entweder das Wort „Gildebruder“ oder die Funktion oder die Bezeichnung steht, etwa „Schützenkönig 2019“. „Wir wollen damit ausdrücken, wer im Gilde-Jubiläumsjahr dabei war.“


Wichtig sei auch, dass jeder Gildebruder seinen Taler dabeihat – für den „Coin Check“. Diese Tradition kennt Kröger von der Bundeswehr. Und schließlich sei man ja laut Gilde-Satzung der Fröhlichkeit verpflichtet. Und so werden auch bei der Schützengilde Plön mit dem „Taler-Check“ neue Traditionen aufgenommen. „Für solche Dinge sind wir offen.“


Der feierliche Empfang, in dessen Rahmen der Gildetaler überreicht werden sollte und zu dem auch Ministerpräsident Daniel Günther zugesagt hatte, musste wegen der Pandemielage von Mai auf September verschoben werden. Auch die Festredner sollen zur Erinnerung mit dem Gildetaler bedacht werden.


In Krögers Bücherregal stehen nun zwei Münzen – die eine von vor 50 Jahren und die aktuelle von derTaler. Viele andere Gildebrüder tun es ihm gleich, andere tragen ihn aber auch ständig bei sich in der Tasche. Sie wollen auch nach außen zeigen: Seht her, ich bin dabei, ich gehöre dazu.


„Wenn sich Gildebrüder treffen, ist nicht immer der schwarze Anzug gefragt, aber zumindest eine rote Rose im Revers“, sagt Michael Kröger. Und dann sollte man auch den Gildetaler in der Tasche haben.  


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Escape Room Münzen

Escape Room Münzen

Eine echte Piratenmünze als Andenken – Escape Room Münzen

Jonathan Krauss ist im Escape-Room-Geschäft tätig. Auch wenn Heilbronn eine kleine Stadt ist, finden dort große Dinge statt. Natürlich ist es immer schön, den Leuten etwas als Andenken mit nach Hause zu geben. Beim Bau eines neuen Raumes kam das Team auf die Idee, eine selbst gestaltete Münze herstellen zu lassen. Diese Münze kann nun in einem der Räume erspielt werden. 


Wann sind Sie auf die Idee gekommen, den Besuchern eine individuelle Münze zu schenken?


Bei Exodus bauen wir interaktive Räume mit verschiedenen Themen. Und wir haben im letzten September einen weiteren Escape Room eröffnet. Es ist das größte Bauwerk, das wir hier je geplant haben. Der Bau hat enorm viel Zeit in Anspruch genommen. Wir haben einen exklusiven Raum im Stil eines Piratenschiffes entwickelt und in der ersten Etage das Schiff maßstabsgetreu nachgebaut. Es ist ein Projekt geworden, auf das wir schon fantastische Reaktionen bekommen haben. Zu so einem Schiff gehört selbstverständlich auch ein Piratenschatz.

Piratenschatz Escape Room

Escape Rooms sind nicht preiswert, denn wir sind unseren Preis wert, also wollen wir den Leuten wirklich etwas besonders bieten, das in Erinnerung bleibt.So kamen wir zu der Idee, dass jeder Besucher ein Teil des Piratenschatzes als Andenken mit nach Hause nehmen sollte. Die Suche nach dem Schatz ist das Letzte, was die Spieler im Premium Escape Room leisten, um am Ende das Rätsel zu lösen. Dementsprechend sollte die Schatzmünze als Geschenk etwas ganz Besonderes mit großem Wiedererkennungswert sein.


Wie funktioniert ein Escape Room genau?


Derzeit gibt es fünf verschiedene Themenräume zur Auswahl. Diese sind für Gruppen von zwei bis sechs Spielern ausgelegt.


Zu Beginn gibt es eine kleine technische Einweisung zu jedem Raum. Daraufhin folgt eine thematische Einordnung und die zum Thema dazugehörige Geschichte. Die Besucher haben daraufhin eine Stunde Zeit, verschiedene Aufgaben zu bewältigen: Rätsel lösen, Maschinen zum Laufen bringen, den Schatz finden.

Escape Room Exodus

Die Escape Räume haben Europapark-Qualität. Zurzeit ist der Piratenschiff – Raum, als Premium Escape Room, der Einzige mit einer themenbezogenen Münze als Andenken. Am Anfang war es nur ein Probelauf, um zu sehen, ob die Piratenmünzen angenommen werden. Aber nachdem alle so begeistert von der Escape-Room Münze waren, werden wir sicher sehen, dass die Münzidee weiterentwickelt werden kann!


Wie genau bekommt der Besucher eine von diesen Piratenmünzen? 

Escape Room Kanone

Um die Escape-Room Münze als Andenken zu bekommen, lädt man eine Kanone und schießt auf den Schatz. Dann scheint es, als würde eine Bombe explodieren, alle Lichter erlöschen, der Aufbau wackelt hin und her und der Besucher erreicht den Schatz. Unsere Räume sind recht massiv und besonders. Hier steckt bis zu 15 Monate Arbeit drin. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte Herr Krauss die Ideen dafür. Den letzten Schliff erledigen dann die Bühnenbildner aus Babelsberg.


Sie haben zum Beispiel auch an der Matrix gearbeitet. Zum Glück ist alles technisch sehr hochwertig zusammengebaut, sodass kaum etwas zu Bruch geht.


Wie waren die Reaktionen, als die Besucher die Piratenmünze ausgelöst haben? 


Die Leute waren begeistert. Eine individuell gestaltete Münze als Andenken mit nach Hause zu nehmen, löste Freude und Erstaunen aus.

Espace Room Münze

Das Design der Münze wurde zusammen mit der Grafikabteilung von derTaler entwickelt. Die Münze zeigt das Firmenlogo, sowie die Webadresse. Die Qualität unserer Piratenmünze und ihr Aussehen gefiel Allen auf Anhieb, beschreibt Herr Krauss. Schnelle Umsetzung und gute Qualität.

Die Münzen werden auch in Zukunft das Gleiche zeitlose Design beibehalten, um möglicherweise auch für weitere Escape Rooms genutzt werden zu können. Es ist so schön, dass die Leute tatsächlich etwas von ihrer Erfahrung mit nach Hause nehmen und uns lange in Erinnerung behalten.


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Cyber Defence Münzen

Cyber Defence Münze

Eine Siegermünze für die ersten drei Plätze

Ein Trend, den es in der IT-Sicherheitswelt schon seit einiger Zeit gibt: Capture the Flag (Fahnenraub). Eine spannende Herausforderung für die Mitarbeiter der Branche. Thomas Bode arbeitet in einem Unternehmen, das in diesem Jahr zum ersten Mal eine eigene Veranstaltung organisiert hat. Und natürlich gibt es einen Preis zu gewinnen…


Was ist „Capture the Flag“ überhaupt?


Am Ende von IT-Schulungen finden regelmäßig Capture the Flag-Events statt. “Wir haben diese Art von Veranstaltung somit auch für uns übernommen”, erklärt Thomas Bode. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, bei dem die Teilnehmer Aufgaben in verschiedenen Bereichen der IT-Sicherheit lösen müssen. Ausgewählte SECUINFRA-Mitarbeiter organisierten die Veranstaltung für ihre Kollegen. Die Aufgaben wie Hash-Cracking, digitaler Forensik, Hacking und Open-Source-Intelligence (OSINT) stellten selbst für erfahrene Cyber-Defense-Experten eine Herausforderung dar. Jeder Mitarbeiter konnte teilnehmen und die Chance auf eine tolle selbstgestaltete Münze wahren. Das Spiel hat sein Ziel erreicht: Die Teilnehmer waren extrem begeistert. Wir wollen diese Veranstaltung zweimal im Jahr organisieren. Für uns war es das erste eigene Event dieser Art. Ein Capture the Flag Event kann als Spiel allein durchgeführt werden, oder aber die Aufgaben werden in Gruppen gelöst. Insgesamt hatten unsere Kollegen zwei Wochen Zeit so viele Aufgaben wie möglich zu lösen.


Wer nimmt an diesen Events teil?


Wir sind 45 Mitarbeiter, davon aktuell 32 Cyber Defense Consultants. Aufgrund der Corona bedingten Situation, in der alle im Homeoffice arbeiten, stellte dieses Online-Event eine gelungene Abwechslung dar. Es ist großartig, dass Sie auf diese Weise noch etwas gemeinsam unternehmen können. Auch ich aus dem Marketing hab an diesem Event teilgenommen. Bei vielen Aufgaben fehlt mir das tiefgründige technische Verständnis, aber immerhin konnte einige Punkte ergattern und es hat Spaß gemacht, daran teilzunehmen. Im Herbst werden wir unser zweites Event durchführen und natürlich gibt es wieder unsere selbst gestalteten Münzen zu gewinnen.


Warum eine Siegermünze als Preis?

Cyber Defence Münzen


Tatsächlich liegen die Büro´s von derTaler.de und SECUINFRA in Berlin nur knapp 5 Gehminuten auseinander. Daher war auch ein persönlicher Besuch Anfang 2020 die Grundlage für die Zusammenarbeit. Hier begann das Gespräch unsere erste eigene Münze in den Varianten Gold, Silber, Kupfer. Eine Siegermünze ist ein besonderes Geschenk und für eigene Firmenevents auch eine große Ehre.Wir wollten nicht irgendeinen Preis vergeben, sondern etwas hochwertiges und firmenbezogenes als Preis nutzen. So entstand die Idee zur Siegermünze.


Wie ist das Layout von der Siegermünze entstanden?


Dieses Jahr haben wir sechs selbst hergestellte Münzen bestellt, also genug für beide Veranstaltungen. Am Anfang hatten wir keine klare Vorstellung davon, in welche Richtung wir mit dem Design gehen wollten. Im Austausch mit derTaler gab es viele Ideen und Vorschläge zur Gestaltung, so kamen wir schrittweise zum aktuellen Design unserer individuell gestalteten Münzen.

Unsere Münzen werden wir auch für die kommenden Jahre im Austausch mit dem derTaler-Team erarbeiten, dann aber immer mit verändertem Logos und Jahreszahlen.


Wurde dein Interesse geweckt?


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Münze als Symbol für Rehabilitation

Rehabilitationsmünze

„Ich habe es geschafft“ – Eine Silbermünze erinnert an einen Neubeginn

In der Suchtfachklinik „Haus Niedersachsen“ erhalten Rehabilitanden nach erfolgreich absolvierter Therapie eine Münze. Für viele ist sie Anker, Siegel und Trophäe zugleich

Zwischen Wolfsburg und Lüneburg liegt Dedelstorf, eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Viel Ablenkung gibt es hier nicht. Und das ist auch gut so. Denn die Menschen, die sich in der hiesigen „Fachklinik Oerrel“ der Haus Niedersachsen gGmbH aufhalten, um mittels Therapie von ihrer Alkohol- und Medikamentensucht loszukommen, sollen sich voll und ganz diesem schwierigen Prozess widmen können.


Die Fachklinik steht seit 48 Jahren für kompetente Hilfe auf höchstem Niveau im Umgang mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit. In den drei Einrichtungen des Unternehmens finden Hilfesuchende Informationen und Unterstützung auf ihrem Weg in die zufriedene Abstinenz, Hintergründe über die Suchterkrankung und Impulse für die ersten Schritte nach der Suchtrehabilitation. In der Klinik bleiben sie in der Regel 13 Wochen. Es gibt 66 Therapie-Plätze; pro Jahr halten sich etwa 250 Personen in der Klinik auf.


Matthias Hierzer leitet das „Haus Niedersachsen“ als Geschäftsführer seit fünf Jahren. Er schafft die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Therapeuten. 2019 übernahm er zusammen mit dem Manager der Klinik das Unternehmen zusätzlich als Inhaber, weil „mir die Arbeit unfassbar wichtig ist“, wie er sagt.


Aufbruchsstimmung verstetigen


Das nimmt man ihm sofort ab. Denn Matthias Hierzer ist mittendrin – er arbeitet eng mit den Mitarbeitern und sucht das Gespräch mit den Rehabilitanden. Es sei besonders „die große Klarheit im persönlichen Umgang der Menschen miteinander, die mit Abhängigkeitserkrankungen zu tun haben“, die ihn immer wieder beeindrucke, sagt der Geschäftsführer. „Ich mag Neubeginn, Veränderung – das ist das, was mich antreibt; genau das erlebt man bei den Rehabilitanden ganz stark.“


Als Matthias Hierzer im Juni 2016 seine Tätigkeit aufnahm, wurde kurz darauf im August das erste Wiedersehensfest gefeiert. Die Rehabilitanden kannte der damals frischgebackene Geschäftsführer noch nicht. Im Gespräch mit ihnen über ihre Lebensgeschichten, ihre Motivation, ihre Aufbruchsstimmung bahnte sich schon damals die Idee an, die Erfolge auch zu verstetigen – mit einer ganz besonderen Münze.


Bis dahin waren es Medaillen, die bei den Sommerfesten übergeben worden waren – so etwa für Bronze-, Silber- oder Gold-Abstinenz. „Doch wie können wir dem Gedanken, dass jeder einzelne Tag Abstinenz seine Herausforderungen hat, gerecht werden?“ Denn abstinent zu bleiben, sei ein Kampf, mitunter an jedem einzelnen Tag. Diese Erkenntnis ergab sich für Matthias Hierzer aus Gesprächen mit Therapeuten.


Das fängt schon bei der Ankunft im „Haus Niedersachsen“ an. Längst nicht alle Rehabilitanden sind voll und ganz überzeugt von ihrer Entscheidung oder beginnen gar mit hoher Motivation die Therapie. Ein großer Bestandteil der Therapie ist daher die Arbeit an der aktuellen – und vor allem an der langfristigen – Motivation, die Abstinenz dann auch wirklich durchzuhalten.


Münze statt Medaille: Zufriedene Abstinenz emotional greifbar machen


„Es gibt den Begriff der ‚zufriedenen Abstinenz‘, er steckt auch im Motto unseres Hauses, in dem es heißt ‘zufrieden Mensch sein‘“, erklärt Matthias Hierzer. Es besage: „Ich kann abstinent leben, aber gleichwohl damit total unzufrieden sein; ich halte das trotzdem durch, aber eigentlich würde ich gerne zu den Suchtmitteln greifen. Es kann für einen Abhängigkeitskranken jeden Tag ein Kampf sein, keinen Alkohol zu trinken, keine Tabletten zu nehmen.“


Irgendwann, zum Teil erst nach mehreren Jahren, komme man dahin zu sagen: „Jetzt bin ich zufrieden mit dem, was ich erreicht habe und kann es nicht nur kognitiv schätzen, sondern es dringt auch auf die Emotionsebene.“ Deswegen fand er es „schräg“, Leuten zu gratulieren, die es 20 oder 30 Jahre geschafft haben.


Denn eine Bewertung empfand er unpassend, sagt Matthias Hierzer. Das sei für ihn der entscheidende Aspekt gewesen: zu schauen, was können wir „haptisch tun, um die kognitiv-sinnvolle Entscheidung auch emotional greifbar zu machen“.


Die individuelle Münze als positiver Verstärker


Warum also nicht eine Münze kreieren – eine Jahresmünze – die man sammeln kann? Bei der man durch die Menge der Münzen das Gefühl bekommt: Es hat schon so viele Jahre geklappt. „Weil es natürlich trotzdem auch ein Erfolg ist, aber wir bewerten nicht bei der Ausgabe der Münze, ob es das erste oder zehnte Jahr ist“, sagt Hierzer. Inzwischen werden Münzen nicht mehr auf dem Sommerfest ausgegeben. Nunmehr darf jeder Rehabilitand, der das „Haus Niedersachsen“ mit erfolgreicher Therapie verlässt, eine Münze mit nach Hause nehmen.


Der Münze kommt in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung zu. Weil sie so etwas wie ein „positiver Verstärker“ ist, so die Erfahrung der Therapeuten. Gerade in Krisenmomenten, in denen das Aufrechterhalten der Abstinenz schwerfällt, kann die Münze ein rettender Anker sein.


Das Feedback gibt Matthias Hierzer recht. Manche Rehabilitanden stecken die Münze in die Tasche und tragen sie den ganzen Tag bei sich – sie gibt ihnen das Gefühl der Sicherheit und erinnert sie an das Erreichte. Andere, die während der Therapie mitbekommen, wie Rehabilitanden eine Münze erhalten, beginnen Specksteine dafür zu schleifen, in die sie die Münze später stellen können: als Trophäe, wenn sie an der Reihe sind.


Die Münze hat hohen Symbolwert: Sie ist eine positive Bestätigung für die Entscheidung, sein Leben anders zu gestalten und anders in die Hand zu nehmen. Die Münze macht diesen Schritt plastisch und greifbar. „Die Münze ändert nichts an der persönlichen Entscheidung“, stellt Matthias Hierzer klar. „Kein Mensch ist abstinent, weil er die Münze hat.“


Die Münze sei vielmehr eine Rückerinnerung an die Gründe, warum er oder sie sich damals entschieden hat, abstinent zu sein. „Das ist wie mit Urlaubsfotos. Warum machen wir die? Wir wollen uns daran erinnern, an das Gefühl, an die Situation. Das sind Erinnerungen, die wir brauchen, weil sie uns helfen, sich an das Durchlebte und Gefühlte noch einmal zu erinnern“, meint der „Haus Niedersachsen“-Geschäftsführer.


Münze mit Sammeleffekt, Mensch im Mittelpunkt

Haus Niedersachsen Münze

Jedes Jahr gibt es im „Haus Niedersachsen“ eine neue Münze. Die Größe ähnelt der Zwei-Euro-Münze. Die jeweilige Jahreszahl steht auf der Vorderseite, zusammen mit dem schlichten Ausspruch „Wir gratulieren“. Auf der Rückseite ist das Logo der Klinik zu sehen: ein Punkt und zwei Ringe.


Sie besagen, dass hier der Mensch im Mittelpunkt steht, während helfende Hände Ringe um ihn herum bilden, die versuchen, das Leben wieder zu stabilisieren. Die gewählte Perspektive ist ganz bewusst nach oben offen – als Symbol für eine Basis, auf der Leben positiv gestaltet werden kann.


Federführend im eleganten, schlichten Design war in Zusammenarbeit mit „der Taler GmbH“ das Büro Friedland, eine Marketingagentur aus Hamburg. Die Kooperation sei rundum ein Gewinn, sagt Matthias Hierzer. Auch die Münze hat sich weiterentwickelt. Durch die gravierte Umrandung mit silbernen Punkten und dem mattierten Logo samt Jahreszahl wirke die Silbermünze „sehr edel“.


Von Anfang an habe es einen Sammeleffekt gegeben. Auch er selbst sammelt die Münzen seit ihrer Einführung 2017, gibt er zu und lacht. „Denn auch mich erinnern die Münzen daran, dass ich seit fünf tollen Jahren das Unternehmen mitgestalte, in dem wir die Menschen darin unterstützt haben, schwere, aber gute Lebensentscheidungen zu gestalten.“


Der positive Effekt des Münzsammelns sei für jemanden, der so schwerwiegende, richtungsweisende Lebensentscheidungen treffe, noch einmal viel bedeutungsvoller. „In der Therapie ist es ohnehin so, dass Vieles des therapeutischen Prozesses passiert, wenn die Menschen nicht mehr hier sind“, sagt Matthias Hierzer. „Wir erleben es ganz oft, dass Rehabilitanden erzählen: ‚Ich habe überhaupt nicht verstanden, was ihr mir sagen wolltet oder konnte es nicht akzeptieren in der Zeit, als ich hier war. Aber als ich dann zu Hause war, habe ich genau verstanden, was ihr meint.“ Genau in diesem Moment – mitunter lange nach erfolgreichem Therapieende – kommt die Münze zum Einsatz. „Wir bereiten die Menschen auf eine Phase vor, in der wir dann nicht mehr da sind und sie unterstützen können“, erklärt Matthias Hierzer.


„Wo ist die Münze?“


Die Symbolik der Münze helfe immer wieder, sich an Therapieinhalte zu erinnern wie auch an die Menschen und das Zutrauen. Dieses Feedback höre er auch immer wieder von den Therapeuten. Aus deren Sicht ist die Münze für die Rehabilitanden ein Zeichen für „durchstandene Trauerphasen, erkämpfte Therapieerfolge, erarbeitete Therapieziele, tolle Erlebnisse in und mit der Gruppe, berührende Veränderungen bezüglich der Sicht auf sich selbst und die Sucht und das, was im Leben passiert ist“. Insofern sei die Münze auch „eine Art Siegel“ im Sinne von: „Du hast es wirklich geschafft, und damit hast du dir die Münze auch wirklich verdient.“


Jemand, der seine Therapie abbricht, erhält ganz bewusst keine Münze. Wer vorzeitig das Handtuch wirft, muss wiederkommen. Denn: Die Münze soll einen Wert haben, nicht „verramscht“ werden, sodass sie die Bedeutung, die sie innehat, auch entfalten kann.


Anfangs sei er etwas skeptisch gewesen, erzählt Matthias Hierzer. Haben alle wirklich verstanden, wie viel Emotion an das Münz-Konzept geknüpft ist? Welche Rolle die Münze spielt, hat er dann aber sehr schnell gemerkt, als 2018 die zweite Münze nicht rechtzeitig bestellt worden war. Die Therapeuten bestürmten ihn: „Wo ist die Münze? Ich brauche die Münze, die Rehabilitanden fragen schon danach. Ich kann sie nicht gehen lassen ohne Münze.“


„Dieser Transfer in die Gruppe hat super geklappt, das hätte ich nicht gedacht“, sagt er rückblickend. Auf dem jährlichen Wiedersehensfest kann man die Münze nachträglich erwerben – dann allerdings zum Selbstkostenpreis. Da merke man auch, dass „Rehabilitanden, die da waren, bevor wir die Münze hatten, sagen: ‚Ich will so eine Münze haben, auch ich will die Bestätigung, dass ich es ein zweites, drittes, viertes, fünftes Jahr geschafft habe.‘“ Denn für alle verkörpert die Münze ein ganzes Bündel an lebensverändernden Wendungen: Neubeginn, die Umsetzung wichtiger Lebensentscheidungen und das Bewusstsein, „einen Sieg errungen“ zu haben.

Münze für die Sicherheitsabteilung von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt Münze

„Und dann zaubere ich die Münze aus der Tasche“

Oliver Lerch, Veranstaltungsleiter und Sicherheitsbeauftragter bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG über persönliche Erinnerungen, Ehrungen verdienstvoller Mitarbeiter und Münzaustausch mit dem Secret Service

Herr Lerch, Sie sind Veranstaltungsleiter und Sicherheitsbeauftragter bei der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Wie setzt sich Ihre Abteilung zusammen?


Der Bereich Sicherheit hat zehn Leute im Team. Die Mitarbeiter sind professionelle Kräfte und sind in der Leitstelle und als operative Kräfte eingesetzt. Darüber hinaus kann die Unternehmenssicherheit auch auf Volljuristen zur gesamten Vorgangssachbearbeitung zurückgreifen.  Diese Einsatzkräfte sollen nicht mitfiebern, sondern die Sicherheit gewährleisten. Beifall zu klatschen, überlassen wir anderen; wir sind auch für die Momente da, in denen es weniger schön wird. Da haben wir in der Regel die höchsten Belastungsquoten. Denn natürlich sind wir auch in brenzligen Situationen im Einsatz. Bei Auswärtsspielen decken wir zudem den gesamten Personenschutz ab.


Team und Kollegen würdigen Sie entsprechend ausdrucksstark in Form einer Münze. Wieso ist gerade die Münze eine besonders aussagekräftige Form der Anerkennung dieser vielfältigen Aufgaben?


Nun, die Münze wird nicht inflationär übergeben, sondern in den klassischen Bereichen der Sicherheit kursiert. Das ist eine ganz spezielle Münze, die die Sicherheitsabteilung von Eintracht Frankfurt repräsentiert. Wenn man international spielt, ist es zudem nicht unüblich, den Kollegen ein Präsent mitzubringen. Damit würdigen wir dann besondere freundschaftliche Beziehungen. Etwas ganz Besonderes also für besondere Kooperationspartner.


Wer wird mit der Münze geehrt?


Die Münze ist gedacht für einen erlesenen Kreis von Sicherheitsträgern: Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Sicherheitskollegen an anderen Standorten. Da wird etwa der Polizeiführer hierzulande geehrt oder in Italien der Einsatzleiter aus Rom, als wir gegen Lazio gespielt haben. Auch der Sicherheitschef von Benfica Lissabon hat eine Münze bekommen. Das ist dann eine Anerkennung deren Arbeit. Und hoffentlich darüber hinaus eine schöne Erinnerung.


Also nur ein ausgewählter Kreis an Mitarbeitern und Partnern erhält die Münze.


Genau. Die Münze bekommen in der Regel weder Marketingchefs noch Präsidenten, sondern eben nur Kollegen aus der gleichen Branche. Es sei denn, jemand aus einer anderen Abteilung hat in einer bestimmten Aktion irgendetwas mit uns als Sicherheit zu tun.  


Die Münze haben Sie selbst kreiert. Was sollte unbedingt darauf abgebildet sein?

Eintracht Frankfurt Fussball AG Münze


Ich habe den Grundentwurf vorgegeben. Auf der einen Seite ist unser Eintracht-Emblem. Auf der anderen Seite stehen „Protective Department“ und das Symbol des Adlers, der Blitze auf das Stadion schleudert. Wir haben das Design bewusst international gehalten. Da war das verschenken der Münze im Ausland schon mitgedacht. Das Team von derTaler hat dann den Feinschliff gemacht.


Warum lieber eine Münze statt eines anderen Geschenks zur Erinnerung an die gemeinsame Arbeit?


Mir hatte es bis dato nicht gefallen, auf die üblichen Mitbringsel zurückzugreifen, da solche nicht wirklich persönlich sind. Bei einer Münze sieht das schon ganz anders aus. 


Inwiefern?


Wenn es um die Präsenz des ganzen Unternehmens geht, haben wir natürlich andere Mittel, von Wimpeln bis Kugelschreiber. Aber wenn es um eine Beziehung geht, die Sicherheit einer fremden Polizeidienststelle oder Kollegen, die den gleichen Part wie wir im Ausland wahrnehmen, und das ist eine schöne Zusammenarbeit, dann freut man sich umso mehr über ein schönes Andenken.


Zu welchen Anlässen vergeben Sie die Münze?


Da ist zum einen die interne Vergabe: wenn zum Beispiel Mitarbeiter diese Münze erhalten oder andere Kollegen. So habe ich unlängst einen Kollegen der Polizei in den Ruhestand verabschiedet – das war eine langjährige gute Zusammenarbeit, da wird die Münze entsprechend präsentiert. Dazu muss man sagen: Der Kollege hatte nicht per se eine Bindung zum Fußballverein Eintracht Frankfurt – aber sehr wohl zu unserer Abteilung.


Das heißt, die Geehrten sind nicht zwangsläufig an den Verein Eintracht Frankfurt gebunden?


Das ist ganz unterschiedlich. Wenn man Bundesliga spielt und hier zu Hause mit den entsprechenden Dienststellen spricht – Feuerwehr oder Polizei oder andere Sicherheitsträger-, dann gibt es da schon eine große Anzahl an Menschen, die auch privat dem Verein nahestehen, die Fans sind. Der aktuelle Polizeiführer, mit dem ich zusammenarbeite, ist zum Beispiel Bayern-Fan. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man gut miteinander zusammenarbeiten kann. Und selbst wenn die Kollegen zu Hause dem Verein nahestehen, dann steht die professionelle Arbeit im Fokus, nicht die Vereinsliebe.


Und wenn Sie im Ausland arbeiten?


Wenn wir im Ausland sind – 2019 zum Beispiel war das sehr viel der Fall, als wir Europa League gespielt haben –, dann haben die Kollegen vor Ort natürlich keine Bindung zu uns. Aber es ist trotzdem eine schöne Zusammenarbeit.


Wie läuft die Zusammenarbeit im Ausland ab?


Das variiert. Kommt man an den einen Standort, ist es womöglich eher etwas verhalten und zäh, an einem anderen Standort kann das schon wieder ganz anders sein: geprägt von hochgradig ausgeprägter Kooperation. Das ist immer etwas, was ich dann in der Jackentasche habe, wenn ich der Meinung bin, dem Kooperationspartner möchte ich etwas Gutes tun, dann zaubere ich die Münze aus der Tasche.


Wie kommt die Münze bei den internationalen Kollegen an?


Die Reaktionen sind natürlich toll. Die Beschenkten freuen sich sehr. In Nikosia auf Zypern zum Beispiel haben die beschenkten Polizeibeamten der für uns zuständigen Anti-Terror Einheit aus Freude ihre Patches an unsere Mitarbeiter übergeben. So etwas kommt nur sehr selten vor.


Welche Begegnung ist Ihnen da besonders in Erinnerung geblieben in Zusammenhang mit der Münz-Übergabe?


Wir haben anlässlich der Frauen-WM 2011 Münzen mit dem Secret Service ausgetauscht. Wir waren im Einsatz, sie waren im Einsatz, das war schon sehr spannend mit den amerikanischen Kollegen. Interessanterweise hatten die auch eine Münze dabei! Das waren die Einzigen, die ebenfalls eine Münze hatten. Da gab es dann einen Münzaustausch.


In den USA sind Coins für Spezialeinheiten durchaus gang und gäbe.


Das ist hierzulande zwar nicht so stark verbreitet wie etwa in den USA. Aber wie man auf der Webseite von derTaler sehen kann, ist diese Coin-Kultur auch hier im Kommen – wenngleich in den USA das natürlich ganz andere Dimensionen sind. Das New Yorker SWAT-Team etwa (Special Weapons And Tactics), eine Spezialeinheit, hat seine eigenen Münzen – wie auch jede andere amerikanische militärische Spezialeinheit. Sie spiegeln den Stolz der Einheiten wider. Da freuen wir uns, dass wir mit unserer ebenfalls sehr speziellen und auf uns zugeschnittenen Münze mithalten können! Und gewissermaßen sind wir, was die privaten Spezialeinheiten in Deutschland angeht, auch Vorreiter.

Aus einem Challenge Coin entsteht etwas Größeres

Challenge Coin FeuerKrebs

Eine individuell geprägter Coin als Zeichen der Anerkennung

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Anerkennung für an Krebs erkrankte Feuerwehrleute! Obwohl diese Krankheit bei Feuerwehreinsatzkräften viel zu häufig vorkommt.


Marcus Bätge, seit über 30 Jahren Feuerwehrmann, beschloss, das Problem selbst in die Hand zu nehmen und gründete FeuerKrebs®.  Nach Gründung der gemeinnützigen Gesellschaft kam er auf die Idee, einen individuellen Coin prägen zu lassen. Damit wird versucht den Feuerwehrleuten bewusst zu machen, wie gefährlich ihre Tätigkeit für die Gesundheit sein kann, wenn man nicht die richtige Ausrüstung benutzt. „Die Regierung übernimmt dafür keine Verantwortung, also ergreifen wir die Initiative!„, sagt Marcus Bätge.


Der Coin wird nicht nur als Challenge Coin, sondern auch als Geschenk und Zeichen der Anerkennung und des Dankes genutzt.


Die Organisation möchte den Menschen, die sie unterstützen und für die Sache kämpfen, danken und etwas zurück geben. Wer sich in besonderem Maße engagiert oder Geld spendet, erhält einen individuell gestalteten Coin als Dankeschön. „Wir haben diese Münze eigentlich prägen lassen, weil uns die Idee eines Coin Checks so gut gefallen hat„, erzählt Herr Bätge. „Leider kann der Coin-Check zur Zeit auf Veranstaltungen nicht durchgeführt werden, so wie es die ursprüngliche Idee war“. Die individuell geprägten Coins werden nun auch an Menschen verschenkt, die spenden oder etwas Gutes für die Organisation tun. Es ist eine schöne Erinnerung und ein Symbol der Anerkennung diese Coins zu verschenken. „In Zukunft wollen wir diese individuell geprägten Coins auch über unseren Fan-Artikel-Shop anbieten„, gab Herr Bätge an.


Der individuell geprägte Coin sorgt auch internationalen für Bekanntheit.


Ende August 2014 fand in Bergen (Norwegen) ein Kongress mit dem Titel „3rd global seminar on occupational cancer among firefighters“ statt, an dem Herr Bätge teilnahm. 130 Feuerwehrleute aus der ganzen Welt teilten ihre Erfahrungen über das erhöhte Krebsrisiko bei Feuerwehrleuten. Auch für solche Anlässe hat er nun einen Coin: So können sich unsere Mitstreiter auch international an uns erinnern. Er hat ein paar Feuerwehr Coins in der Tasche und wenn die Zeit reif ist, übergibt er einen, so wie eine Visitenkarte. 


Der Challenge Coin entstand in Kooperation zwischen DerTaler und Marcus Bätges´ Frau

Challenge Coin


Das Logo wurde von seiner Frau entwickelt, die Grafikdesignerin ist. Auf dem Challenge Coin sind Feuerwehrschläuche in Form einer Schleife zu sehen. Die Schleife soll die Solidarität mit den an Krebs erkrankten Feuerwehrleuten ausdrücken. Die Designdetails wurden zusammen mit der Grafikabteilung von DerTaler finalisiert. ‘’Wir sind sehr zufrieden mit dem Design des Coins. Kleine von uns gewünschte Änderungen, wurden sofort umgesetzt“, schwärmt Herr Bätge.


Hoffentlich gibt es nach der Pandemie wieder einen Coin Check. Bis dahin wird der Challenge Coin anders eingesetzt. FeuerKrebs® bekommt durch den Verkauf der Münzen die gewünschte Aufmerksamkeit und erhofft sich mehr und mehr Aufmerksamkeit und Bekanntheit in den kommenden Jahren.

Mehr Informationen finden Sie unter folgenden Links:


https://de-de.facebook.com/pages/category/Charity-Organization/Feuerkrebs-Fire-Cancer-445578305590108/

https://feuerkrebs.de/

Münze als Mitarbeitergeschenk

GiaPizza Münzen

Münze, Mehl und Mitarbeiter: Qualität braucht Zeit

In der Berliner Pizza-Manufaktur GiaPizza werden für die Original-Steinofenprodukte nur beste Zutaten verwendet, traditionelles Handwerk und viel Liebe. Seine langjährigen Mitarbeiter ehrt das Familienunternehmen mit einer individuellen Münze 

Münzübergabe


Sich mit der Firma GiaPizza zu identifizieren, fällt deren Mitarbeitern leicht. Denn hier herrscht eine wertschätzende und familiäre Atmosphäre. „Wir achten sehr auf Qualität und wollen gute Produkte herstellen, es steckt viel Aufwand in der Arbeit. Das ist dann auch eine Wertschätzung, die man der Arbeit geben muss“, erklärt Firmenchef Vincent Giannini.Wertschätzung ist bei GiaPizza das Schlüsselwort. Mehr als das: Es ist eine Haltung, die die Familie Giannini lebt.


Wer hier arbeitet, in dem Familienbetrieb in Berlin-Reinickendorf, gehört dazu. Denn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen die gleiche Liebe, den gleichen Enthusiasmus, den gleichen Anspruch an die aufwendige Verarbeitung der Produkte mit wie die Firmeninhaber selbst. Denn bei GiaPizza wird alles per Hand zubereitet. Da kommt es auf das Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter an. Sie müssen wissen, worum es geht.


„Eine Geschenkmünze ist etwas, das bleibt“


Der Anspruch war von Anfang an hoch: „Wir wollten das Image der Pizza verändern“, sagt Vincent Giannini. Dafür kommt es auf jeden Handgriff eines jeden einzelnen Mitarbeiters an. Wer zehn Jahre in dem Familienunternehmen arbeitet, bekommt eine Münze – eine Geste der Wertschätzung, die viel mehr besagt als „Danke“.


Eine Münze ist etwas von Wert, etwas, das man behält, etwas, das bleibt.“ Auch wer bei GiaPizza anfängt, bleibt. Lernt ein Handwerk mit Tradition, das liebevoll gepflegt wird.  

GiaPizza Münze

Die erste Münze als Mitarbeitergeschenk – in Gold, mit dem Namenszug „Gia“ in der Mitte – erhält nun als Erster der Hauptbäcker der Firma. Durch die großzügige individuelle Gestaltung hat die Mitarbeiter-Münze einen direkten Bezug zur Firma. So kommt auf der Münze als Mitarbeitergeschenk nicht nur Anerkennung, sondern auch Zugehörigkeit zum Ausdruck.

Der nun geehrte Vorbäcker ist der Manufaktur seit Jahren eng verbunden. Er kümmert sich um die Produktion, die Organisation und ist seit zehn Jahren dabei – er kennt die Manufaktur von ihren Anfängen im Reinickendorfer Hinterzimmer bis zu dem gewachsenen Unternehmen, das seine Produkte mittlerweile deutschlandweit vertreibt. „Er hat sehr viel Engagement mit eingebracht“, sagt Vincent Giannini. „Er ist einen weiten Weg mit uns gegangen.“


Von Nola nach Reinickendorf


Der begann ursprünglich in Nola, einem kleinen Dorf bei Neapel, und führte 1967 nach Berlin-Reinickendorf. Die original neapolitanische Steinofenpizza im Ristorante Giannini wurde schnell zum Geheimtipp; bei der Fußball-WM 2006 kamen auf dem Berliner Breitscheidplatz tausende Fußballfans in deren Genuss. Bestärkt von diesem Zuspruch gründete die Familie ein Jahr später, im Sommer 2007, auf 100 Quadratmetern die Pizza-Manufaktur GiaPizza mit Angeboten für die Gastronomie: tiefgefrorene Pizza für Hotellerie, Events und Fußballstadien.


Wir wollten eine qualitativ hochwertige Pizza auf den Markt bringen und damit zeigen, dass man auch unterwegs eine gute Pizza essen kann statt dieser weit verbreiteten schlechten Qualität.“ Genau die würden viele Restaurants anbieten, meint Giannini. Dabei kennt er Pizza von Hause aus ganz anders – mit knusprigem Boden, bestens verträglichem Teig, variantenreich. Zum Glück gehe der Trend in immer mehr Restaurants seit gut zehn Jahren in Richtung Hochwertigkeit, beobachtet Giannini. „Gerade
in Berlin erlebt die Pizza momentan einen riesigen Boom.


Vincent Giannini beobachtet den Markt genau. Fast jede Woche mache mittlerweile in Berlin eine Pizzeria auf, die neapolitanische Pizza anpreise – und die auch sehr gut seien.


Neben Gastronomie und Hotellerie beliefert das Familienunternehmen mittlerweile auch Supermärkte. Auch hier ist der Anspruch hoch: Eine „Original-Pizzeria-Pizza“ – wie aus dem Steinofen in Neapel – wollte das Gia-Team den Konsumenten auftischen.


Bio, Vollkorn und 15 vegane Pizzen  

GiaPizza Tiefkühlpizzen


Vor 20 Jahren gab es im Supermarkt gar keine richtige Pizza, sagt Giannini. „Es gab dieses Industrieprodukt einiger großer Hersteller, das sich Pizza genannt hat, aber keine war, sondern industriell hergestelltes Lebensmittel.“ Seine Familie aber wollte eine Original-Steinofenpizza in die Tiefkühltruhen bringen. Mit Langzeitgärung, die den Original-Geschmack erst ermöglicht. Denn Qualität braucht nun einmal das, was viele heute nicht haben, schon gar nicht in der industriellen Herstellung: Zeit.


Durch die Langzeitgärung wir die Pizza viel bekömmlicher“, erklärt Giannini. Dass so viele Menschen über Weizen-Unverträglichkeiten klagen, habe genau damit zu tun, sagt er. „Was schwer im Magen liegt, ist dieses Industrieweißbrot – da wird der Teig viel zu schnell hergestellt.“ Zwei Stunden gehen lassen, backen, fertig. Was dabei herauskommt ist ein Produkt voller Gluten.


Anders als bei GiaPizza in Reinickendorf. Hier geht der Teig zwischen 24 und 48 Stunden. Innerhalb dieser Zeit baut sich das Gluten ab – und der Teig wird viel bekömmlicher. GiaPizzas Produkte vertragen sogar Glutenempfindliche und Weizenallergiker, sagt Giannini stolz. Außerdem werden in der Manufaktur nur beste Zutaten für den Teig verwendet, starkes proteinhaltiges Mehl, das diese Art der Herstellung auch verträgt. Hinzu kommen die guten Zutaten: richtige Tomatensauce, nicht etwa mit Wasser angereichertes Tomatenmark, und richtiger Mozzarella. All das sei natürlich auch teurer – aber eben auch werthaltiger.


Zusätzlich legt die Familie viel Wert auf Bio-Qualität und variantenreiche Teige. Neben der klassischen Weizenpizza bereitet das Team auch Dinkel- und Vollkornpizza zu – alles per Hand. Auch was den Belag angeht, ist GiaPizza ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, Neues auszuprobieren. Vegane Pizzen zum Beispiel. Mittlerweile hat das Familienunternehmen rund 15 vegane Pizzen im Angebot, die es unter der Eigenmarke wie auch unter Fremd-Labels in Deutschland vertreibt, darunter sowohl im konventionellen Einzelhandel wie Rewe- und Edeka-Märkten als auch in Bio-Supermärkten wie Biocompany, Alnatura und Denns. Bio-Qualität war schon immer die Grundlage bei GiaPizza – lange vor dem Entstehen großer Bio-Supermärkte. Mittlerweile erwirtschaften die BIO-zertifizierten Produkte 40 Prozent des Umsatzes.


Vincent Giannini ist immer auf dem neuesten Stand. Vegane Ernährung sei kein Trend, ist er überzeugt, sondern „ein Mega-Trend“. Die Nachfrage steige enorm. Er ist sicher, dass sich vegane Ernährung fest etablieren und in Zukunft noch stärker verbreiten wird. Das Bewusstsein für Essen habe sich einfach verändert, auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit.


Es fängt bei Achtsamkeit im Umgang mit Tieren an und hört nicht bei der Produktauswahl und der Zubereitung auf“, meint Vincent Giannini. Man müsse den Produkten Zeit geben, das Handwerk pflegen, seine Mitarbeiter wertschätzen und das lieben, was man tut. Jeden Tag. 


Mehr Infos zu GiaPizza finden Sie unter diesen Links.


https://www.giapizza.de/

https://de-de.facebook.com/giapizza

Coin als Erinnerung

Offizierschule der Luftwaffe Coin

Survival in Pfullendorf: Ein Coin zur Erinnerung an eine Grenzerfahrung

Ein Hörsaal der Offizierschule der Luftwaffe in Bayern würdigt seine Absolvent*innen mit einem eigenen Coin. Wer ihn bekommen will, muss dafür Einiges leisten.

„Offizierschule der Luftwaffe“ – genau diese Bezeichnung steht auf der einen Seite der Münze, die Toni Arndt, Offizieranwärter an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg, bei derTaler in Auftrag gegeben hat. Mittig fällt eine Schwinge ins Auge – das Zeichen der Luftwaffe –, die umrankt ist von Eichenlaub – als Zeichen der Standhaftigkeit. 

Nun könnte man meinen, das sei aussagekräftig genug. Doch dahinter steckt noch viel mehr.Der Hörsaal „Charlie“ etwa. Dafür steht auch das große „C“ auf der anderen Seite der Münze.

Die offene Seite des Buchstaben teilt ein Schwert: das sogenannte Hörsaalschwert.

Luftwaffen Coin


Es weist auf die Tradition hin, als jeder Generation von Offizieranwärter*innen das Schwert verliehen wird. Darüber ist zu lesen: „In Tradition verbunden“, die lateinische Übersetzung „In Traditio Juncta“ schmückt den unteren Teil der Rückseite. Die Zahlen daneben variieren: 115, 116, 117 – den jeder Jahrgang der Offizieranwärter*innen bekommt eine solche Münze überreicht. Wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt.


Nun könnte man meinen, das sei aussagekräftig genug. Doch dahinter steckt noch viel mehr. Der Hörsaal „Charlie“ etwa. Dafür steht auch das große „C“ auf der anderen Seite der Münze. Die offene Seite des Buchstaben teilt ein Schwert: das sogenannte Hörsaalschwert. Es weist auf die Tradition hin, als jeder Generation von Offizieranwärter*innen das Schwert verliehen wird. Darüber ist zu lesen: „In Tradition verbunden“, die lateinische Übersetzung „In Traditio Juncta“ schmückt den unteren Teil der Rückseite. Die Zahlen daneben variieren: 115, 116, 117 – den jeder Jahrgang der Offizieranwärter*innen bekommt eine solche Münze überreicht. Wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt.


Und hier kommt das Survival-Training ins Spiel. Wenn die jungen angehenden Offiziere etwa die Hälfte ihrer Ausbildung absolviert haben, nehmen sie an dem Lehrgang „Überleben Land“ in Pfullendorf in Baden-Württemberg teil, einer Überlebensausbildung, der Bestandteil des SERE-Trainings Level B ist mit ihren vier Bestandteilen „Survival“ (Überleben), „Evasion“ (Ausweichen), „Resistance“ (Widerstehen) und „Escape“ (Flucht). Dabei geht es darum, erklärt Toni Arndt, „dass man hinter feindlichen Linien wieder zurückkommen muss“. Und wenn die Kameraden das schaffen, stiftet der vorangegangene Jahrgang ebendiesen Coin.



Zusammenhalt, Kameradschaft, Erinnerung


Den Coin muss man sich verdienen. Er ist mit hohem Aufwand verbunden. Umso wertschätzender halten ihn die jungen Offizieranwärter*innen nach erfolgreichem Lehrgang in den Händen – und fortan in der Hosentasche. Denn in ihm bündelt sich alles, was die Ausbildung ausmacht: Zusammenhalt, Kameradschaft, Erinnerung an die gemeinsam verbrachte Zeit – und die eigene Grenzerfahrung beim Survival-Training in Pfullendorf.


„Die Idee zum Coin zur Erinnerung kam dadurch, dass wir etwas zusätzlich in der Hand haben wollten, was uns an die Zeit erinnert“, erzählt Toni Arndt. Denn das Schwert wird nach einem Jahr abgegeben; damit man nicht ohne irgendetwas Handfestes die Ausbildung verlässt, erhält jeder der angehenden Offiziere nach bestandener Überlebensprüfung diesen individuellen Coin, versehen mit seiner Jahrgangsnummer. So werde der Korps-Gedanke festgehalten: dass man immer zusammengeschweißt bleibt, über die Jahrgänge hinweg.


Designt hat den Coin ein Kamerad, Arno Mainzer. Auch sein Gedanke war der Coin als Identifikationsmerkmal, um sich innerhalb der Truppe wiederzuerkennen, auch wenn man aus unterschiedlichen Jahrgängen kommt. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist sofort da, das daraus resultiert: Wir sind alle mal in der Offiziersschule bei ‚Charlie‘ gewesen und haben alle das Gleiche erlebt, gemeinsam oder zu unterschiedlichen Zeiten“, erklärt Toni Arndt. Eine Tradition, die verbindet. So steht es auch auf der Münze.



Challenge durch Coin-Check


Ihn bekommen nur die Offizier*innen, die in „1./OSLw Charlie“ waren – der ersten Inspektion der Offizierschule im Hörsaal Charlie – und dort ihre Ausbildung absolviert haben. Auch die Hörsaalleiter*innen, ihres Dienstgrades Hauptmänner, bekommen für den jeweiligen Jahrgang ebenfalls den Coin als Erinnerung daran, dass sie die jungen angehenden Offizier*innen ausgebildet haben.


Auch wenn die Coin-Tradition in der gesamten Bundeswehr verbreitet ist – dieser spezielle Coin ist „noch recht frisch“, sagt Toni Arndt. „Das sind jetzt erst vier oder fünf Jahrgänge, die diesen Coin haben.“ Von Anfang an arbeiteten Arndt und Mainzer hier mit derTaler zusammen. Auch das hat mittlerweile Tradition. Das Einzige, was immer wieder geändert werde, sei die Zahl auf der Münze für den jeweiligen Jahrgang. Der Coin nimmt etwa die Hälfte der Handfläche ein. Von seinem goldenen Rand entrollt sich das schwarze Spruchband in Richtung Mitte. 


So frisch der Coin sein mag, was wäre ein Coin ohne Coin-Check? Man sollte seinen Coin möglichst immer bei sich tragen, so lautet die Grundregel der in der Bundeswehr verbreiteten „Challenge“, der Herausforderung. Sonst kann es passieren, dass zwei Coin-Inhaber aufeinandertreffen und einer von beiden, der seinen Coin nicht dabeihat, muss eine Runde zahlen. Normalerweise ist diese Runde bezogen auf Getränke. Umtrunk, Feiern sind der Klassiker. Aber Toni Arndt und seine Kamerad*innen haben den Coin-Check ihrem Alltag angepasst. Sie fordern einander auch in anderen Situationen heraus.



Stolz auf die eigene Leistung


„Es gab zum Beispiel eine Situation, da stand ich hier beim Frühstück und wollte gerade an der Kasse bezahlen, da kam ein Kamerad von früher auf mich zu und fragte mich, ob ich meinen Coin dabeihätte, denn er würde sich freuen, wenn ich sein Frühstück mitbezahlen würde. Ich hatte meinen natürlich dabei – somit musste er das Frühstück von uns beiden begleichen.“


In einer anderen Situation saßen alle zusammen beim Essen, ein Korps-Treffen – das sei „schon eine Weile her, noch vor Corona“. Es ging darum, ob die Kamerad*innen noch ein Dessert bestellen sollten. Die Entscheidung erleichterte der Coin-Check erheblich: Ein Kamerad wurde herausgefordert, und siehe da, er hatte seinen Coin nicht dabei. So hat er die Runde Dessert bezahlt.


Auch bei diesem Korps-Treffen erinnerten sich die Offizieranwärter*innen an ihr Überlebenstraining: den wenigen Schlaf, kaum Essen, lange Märsche, die ganze Nacht hindurch. An das Szenario, das sie herausforderte: ein Absturz mit dem Helikopter, schnelles Sammeln, Funkspruch abgeben, Koordinaten durchgeben, in Feindesland nicht entdeckt werden, Funktionieren im Stress.


Es ist auch diese Grenzerfahrung, an die der Coin erinnert. Es ist eine Erinnerung an die eigene Leistung. „Man ist da sehr stolz auf sich, das prägt einen, entsprechend wertvoll ist diese Würdigung durch den Coin“, erklärt Toni Arndt: „Etwas ganz Besonderes.“