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Medaillen Allgäuman

Eine Medaille für eine echte Herausfoderung

Sie ist Erinnerung und Trophäe zugleich: die AllgäuMan-Medaille. Wer sie erhalten will, muss vorher zahlreiche sportliche Hindernisse überwinden. Drei von ihnen sind auf der Auszeichnung abgebildet.

20 Kilometer hat Anja T. hinter sich. Sie ist durch kaltes Wasser geschwommen, auf Seilen balanciert und über Steinmauern geklettert, hat Holzbalken geschleppt und Schlammgräben durchwatet. Jetzt ist sie endlich am Ziel. Und das nach nur weniger als zwei Stunden. Als Maximilian Elsner, Organisator und Gründer des Allgäuer Hindernislaufs, ihr die Medaille um den Hals hängt, spürt sie ein Kribbeln, das sie seit ihrer Schulzeit nicht mehr empfunden hat – Stolz und Zufriedenheit darüber, es geschafft und die Herausforderung gemeistert zu haben. Es ist der Moment, von dem Anja später sagen wird: Er bleibt. Und sie will ihn wieder erleben.

Maximilian Elsner kennt das Gefühl genau. Ein Gefühl, das zugleich einer der Gründe ist, warum der AllgäuMan mehr Bewerber als freie Plätze hat: Die Läufer suchen sich echte Herausforderungen. Alternativen wie Stirnband, Anstecker oder Pokal bewirken beim Teilnehmer nicht dasselbe wie eine Medaille – wer sie erhält, erlebt einen ganz besonders emotionalen Moment. Viele der Läufer haben ihn zum letzten Mal während der Schulzeit erlebt, etwa bei den Bundesjugendspielen.

Gewinner Medaille        Medaillen Gold, Kupfer, Bronze, Silber

 

„So geht es vielen, die am AllgäuMan mitmachen“, berichtet Maximilian Elsner. Zusammen mit seinem Cousin und Geschäftspartner Timo Zimmermann hat er den Lauf 2014 entwickelt, zum ersten Mal traten Sportler im März 2015 gegeneinander an. 700 Extremsportler messen seitdem jedes Jahr im März Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit – und das mittlerweile zum dritten Mal. „Wer einmal dabei war, den lässt der Kick nicht mehr los“, ist Elsners und Zimmermanns Erfahrung. Die beiden sportbegeisterten Cousins haben selbst an vielen Hindernisläufen teilgenommen, bevor sie ihren eigenen Lauf konzipierten – im Allgäu mit Schloss Neuschwanstein als Kulisse.

Ein Element war von Anfang an in der Planung mitgedacht: die Medaille. „Als Sportler können wir gut nachempfinden, was Läufer wollen – für den ersten Lauf 2015 wollten wir daher unbedingt eine Medaille haben. Mit deren Gestaltung haben wir daraufhin den Taler beauftragt“, beschreibt Elsner die Planungsphase. Skizzen und Korrekturen gingen hin und her, so lange, bis sie am Ende eine Medaille herausarbeiteten, die „ganz unseren Vorstellungen entsprach“, so Elsner. „Die Medaille ist maßgeschneidert, direkt und exklusiv für uns gemacht.“ Sie habe auch bei den Teilnehmern großen Anklang gefunden, schildert Elsner deren Reaktionen. „Sie wissen es zu schätzen, dass es eine Medaille von Qualität ist, mit individuellen Details wie zum Beispiel der Jahreszahl. Die Medaille ist ein Einzelstück, das mit keiner anderen Medaille bei anderen Sportevents vergleichbar ist.“

Individuelle Medaille     Individuelle Medaille

 

Bei dem Motiv auf der Vorderseite haben die Organisatoren des AllgäuMan bewusst auf ihr Logo, das Hirschgeweih, verzichtet. Stattdessen haben sie für das schwere, glänzende Metall vier Motive gewählt: das Alpenpanorama, das die Sportler während der ganzen Strecke umgibt, sowie daneben drei Hindernisse, die beispielhaft für alle anderen Hindernisse stehen – Felsenklettern, Balancieren auf einem Seil, Lasten tragen. Denn Geschicklichkeit und Körpergefühl seien wichtig bei dem Lauf, um sich selbst einzuschätzen und Hindernisse zu überwinden, so der Gedanke dahinter. Auf der Rückseite sieht man das Logo – die Teilnehmer hatten sich das gewünscht, um eine Erinnerung in den Händen zu halten, aber auch, um anderen zeigen zu können, bei welchem Lauf sie mitgemacht haben. „Das ist den Teilnehmern wichtig“, betont Elsner. „Sie nehmen die Medaille mit Stolz entgegen – sie empfinden sie als eine echte Belohnung.“ Denn wer dabei war, wolle auch zeigen, was er geleistet habe, meint Elsner. „Wir finden, die Kombination aus Alpenpanorama und Hindernissen auf der Medaille ist eine bessere Erinnerung an das, was sie geleistet haben, als wenn darauf nur unser Logo oder der Name des Laufs stünden.“ Die Medaille soll Erinnerung und Trophäe zugleich sein.

DerTaler habe die Sportmedaille mit „viel Liebe zum Detail“ entwickelt – die Auszeichnung sollte genau das widerspiegeln, was Elsner und Zimmermann mit dem Lauf auf die Beine gestellt haben: ein emotionales Event mit unverwechselbarem Charakter. „Das Gesamtpaket muss stimmen“, ist Maxilmilian Elsner überzeugt. Schließlich sei der AllgäuMan „keine Massenveranstaltung. Auch deshalb sei die Medaille unverzichtbarer Bestandteil des Laufs: Denn in dem blanken, wertigen Material und der durchdachten Gestaltung spiegele sich der Kern des Wettkampfs wider – ein zugleich individuelles und verbindendes sportliches Ereignis.

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.